TV 1908 Kirchzell

TV Kirchzell siegt in Haßloch – starke Abwehr legt den Grundstein

Der TV Kirchzell hat sich im Auswärtsspiel bei der TSG Haßloch mit 32:27 durchgesetzt und damit einen verdienten Sieg eingefahren. Grundlage für den Erfolg war vor allem eine starke Defensivleistung im zweiten Durchgang.

Personell musste der TVK kurzfristig auf Tom Spieß verzichten, der krankheitsbedingt ausfiel. Dadurch ergaben sich einige Umstellungen, unter anderem rückte Vadym Oskilko stärker in den Fokus. Der junge Spieler zeigte eine engagierte Leistung, auch wenn ihm – wie zu erwarten – noch nicht in allen Situationen die nötige Konstanz gelang.

Kirchzell startete konzentriert in die Partie und hielt sich zunächst gut an die eigenen Abläufe. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ehe eine hektische Phase mit Zeitstrafen, Ballverlusten und Unkonzentriertheiten dafür sorgte, dass Haßloch zurück ins Spiel fand und zwischenzeitlich sogar die Führung übernahm. Mit einem knappen Rückstand ging es schließlich in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der TVK dann deutlich stabiler. Vor allem in der Abwehr agierte die Mannschaft kompakt und diszipliniert. Unterstützt von Torhüter Tobias, der unter anderem mehrere Siebenmeter entschärfte, ließ Kirchzell über einen längeren Zeitraum kaum Treffer zu. In dieser Phase hätte sich der TVK bereits deutlicher absetzen können, ließ jedoch einige Chancen ungenutzt und leistete sich technische Fehler.

Dennoch übernahm Kirchzell zunehmend die Kontrolle über das Spiel. Auch die Umstellung der Gastgeber auf eine offensive 7-gegen-6-Variante brachte den TVK nur kurzzeitig aus dem Rhythmus. Im Angriff wurden weiterhin Lösungen gefunden, sodass der Vorsprung behauptet und schließlich ausgebaut werden konnte.

In den Schlussminuten spielte Kirchzell die Partie souverän zu Ende. Treffer unter anderem von Jannik Wolf, Antonio Schnellbacher und Joshua Osifo sorgten für klare Verhältnisse.

Unterm Strich steht ein verdienter Auswärtssieg, bei dem vor allem die starke Abwehrarbeit und die geschlossene Mannschaftsleistung den Unterschied ausmachten. Gleichzeitig zeigte sich, dass die junge Mannschaft auf einem guten Weg ist, auch wenn es weiterhin darum geht, mehr Stabilität über die gesamte Spielzeit zu entwickeln.