TV 1908 Kirchzell

TV Kirchzell gefordert bei den SGSH Dragons

Am Samstagabend steht für den TV Kirchzell in der 3. Liga Männer eine wichtige Auswärtsaufgabe an. Um 19:00 Uhr gastiert der TVK bei den SGSH Dragons, die im Kampf um den Klassenerhalt dringend Punkte benötigen.

Die Tabellensituation ist klar: Der TV Kirchzell rangiert mit 15:17 Punkten auf Platz 8 im gesicherten Mittelfeld, während die SGSH Dragons mit 6:26 Punkten auf Rang 14 stehen. Dennoch zeigt der Blick auf die jüngsten Spiele, dass die Gastgeber vor allem in eigener Halle immer wieder konkurrenzfähig auftreten.

Ein entscheidender Faktor im Spiel der Dragons ist ihre individuelle Durchschlagskraft. Mit Julian Thomas (97 Tore) und Felix Jaeger (94 Tore) stellen die SGSH gleich zwei Spieler in den aktuellen Top 10 der Torschützenliste der 3. Liga. Beide Akteure tragen einen Großteil der offensiven Verantwortung und können Spiele mit Einzelaktionen prägen. Hier wird es für den TVK besonders darauf ankommen, im Abwehrverbund aufmerksam zu agieren und klare Abschlüsse zu unterbinden.

Der TV Kirchzell selbst kann ebenfalls auf einen treffsicheren Akteur bauen: Levgen Zhuk gehört mit 97 Treffern zu den besten Torjägern der Liga und ist ein zentraler Baustein im Angriffsspiel des TVK. Umso wichtiger wird es sein, die eigene offensive Qualität mit einer stabilen Defensive zu verbinden.

Nach zuletzt wechselhaften Ergebnissen will der TVK aus einer kompakten Abwehr heraus ins Spiel finden, das Tempo kontrollieren und über 60 Minuten konzentriert auftreten. Gelingt dies, sollen auswärts die nächsten wichtigen Punkte eingefahren werden.

Der TV Kirchzell freut sich auch in der Fremde über die Unterstützung seiner Fans. 💪🤾‍♂️

TVK dreht das Spiel mit einem 6:0-Lauf und gewinnt 34:33 gegen die Bergischen Panther!

Frohes neues Jahr, liebe TVK-Fans! Der Odenwaldexpress ist mit einem Heimsieg in die Rückrunde gestartet – in einem Spiel, das lange auf Messers Schneide stand und in dem der TVK am Ende genau im richtigen Moment zuschlug. Denn entscheidend war eine Phase, in der Kirchzell die Partie innerhalb weniger Minuten komplett drehte und sich anschließend auch von zwei späten Druckmomenten nicht mehr aus der Spur bringen ließ.

Der TVK kam gut in die Partie. Tom Spieß eröffnete früh den Torreigen, auch Tim Häufglöckner und Levgen Zhuk brachten Kirchzell zunächst in Führung. Doch die Bergischen Panther blieben dran, nutzten ihre Chancen konsequent und gingen mit einem knappen Vorsprung in die Pause (17:18). Nach dem Seitenwechsel erwischten die Panther zunächst den besseren Start und setzten sich ab – als die Gäste beim Stand von 20:24 (40.) vorne lagen, schien das Momentum klar bei den Bergischen Panthern.

Dann aber kam der Knackpunkt des Abends: zwischen der 40. und 45. Minute zündete der TVK einen 6:0-Lauf. In dieser Phase passte plötzlich alles zusammen: mehr Zugriff in der Abwehr, wichtige Ballgewinne, Tempo nach vorne – und die Konsequenz im Abschluss. Einen ganz entscheidenden Anteil daran hatte auch Joshua Löffelmann, der mit einer souveränen Torhüterleistung wichtige Bälle entschärfte und dem TVK in genau den Momenten die nötige Sicherheit gab, um den Lauf durchzuziehen. Kirchzell drehte die Partie innerhalb kürzester Zeit, die Halle war da, und der TVK hatte das Spiel auf einmal wieder in der eigenen Hand.

Ganz durch war es damit noch nicht: Danach wurde es ein, zwei Mal wieder eng, weil die Bergischen Panther alles reinwarfen und nochmals herankamen. Doch der TVK blieb ruhig, fand weiterhin Antworten und konnte die Führung bis zum Schluss halten. So steht am Ende ein verdienter Heimsieg zum Rückrundenauftakt: 34:33 – mit einer entscheidenden Phase, die den Unterschied machte.

Rückrundenstart zum Jahresbeginn: TVK empfängt die Bergischen Panther

Der TV Kirchzell wünscht allen Fans, Sponsoren und Unterstützern ein frohes neues Jahr – und zum Jahresbeginn steht direkt das nächste Heim-Highlight an: Am Samstag empfängt der TVK die HSG Bergische Panther zum Rückrundenstart in Miltenberg.

Wenn der TV Kirchzell die Panther empfängt, ist das Duell auch ein kleines Wiedersehen mit dem Saisonauftakt: Das Hinspiel gewann der TVK knapp mit 34:31. Ein Ergebnis, das zeigt, wie eng es werden kann – und dass gegen die Panther Kleinigkeiten entscheiden.

TVK-Trainer Povilas Babarskas erinnert sich an die erste Partie, sieht aber auch Luft nach oben: „Das Hinspiel haben wir zwar gewonnen, aber das war nicht eines unserer besten Spiele. Am Ende haben die Punkte gezählt. Am ersten Spieltag ist es ganz typisch, dass noch nicht alles rund ist, weil sich vieles erst finden muss.“ Damals habe vor allem der Kampfgeist den Ausschlag gegeben: „Uns hat der Einsatz die Punkte gebracht – und im Handball sind es am Ende oft die Kleinigkeiten.“

Genau darauf kommt es auch im Rückspiel an. Kirchzell will die Emotionen in der eigenen Halle nutzen, gleichzeitig aber kontrollierter auftreten: „Wir brauchen wieder denselben Einsatz und dieselbe Leidenschaft, müssen im Angriff aber an manchen Stellen cleverer sein und nicht zu hektisch werden.“ Denn die Panther bringen reichlich Offensivpower mit – viele ihrer Spiele waren zuletzt echte Torfestivals. Babarskas warnt vor dem Stil der Gäste: „Die Panther spielen sehr aggressiv, versuchen Bälle zu gewinnen und gehen körperlich in die Duelle – das ist eine erfahrene Mannschaft. Sie haben schon Spiele gedreht und auch überraschend gegen starke Gegner gepunktet.“ Gleichzeitig seien sie nicht immer berechenbar: „Sie sind manchmal eine kleine Wundertüte.“

Die kurze Winterpause hat Kirchzell bewusst genutzt, um den Kopf frei zu bekommen. „Mit Familie und Freunden runterkommen hat den Jungs gutgetan“, so Babarskas. Die Mannschaft blieb dennoch im Plan: „Die Jungs hatten einen individuellen Plan, um fit zu bleiben – und wir sind direkt wieder mit Ball gestartet, um das Gefühl zurückzubekommen. Jetzt haben wir noch zwei gute Einheiten – dann schauen wir, wie es am Samstag läuft.“

Für den TVK ist klar: Wenn die Abwehr den Rhythmus der Panther stört, die Rückzugsbewegung stimmt und vorne die Entscheidungen ruhiger und klarer werden, sind die nächsten Punkte vor heimischer Kulisse drin.

Kalte Dusche kurz vor Weihnachten: TVK unterliegt bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II mit 19:31

Es war ein Abend zum Abhaken – und das ausgerechnet kurz vor Weihnachten: Der TV Kirchzell musste sich bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II deutlich mit 19:31 geschlagen geben. Dabei begann die Partie eigentlich ordentlich: Antonio Schnellbacher traf nach 35 Sekunden zum 0:1. Doch schon früh zeigte sich, dass der TVK an diesem Tag mit einer extrem dünnen Personaldecke und wenig Rhythmus in der Offensive zu kämpfen hatte.

Kirchzell ließ direkt in der Anfangsphase Chancen liegen – inklusive eines verworfenen Siebenmeters (3. Minute). Die Gastgeber nutzten das, kamen schnell zurück und setzten sich mit konsequentem Tempospiel sowie einer offensiven Abwehrformation (phasenweise 3-2-1) ab. Ein weiterer Knackpunkt folgte in der 12. Minute: Joshua Osifo sah die Rote Karte. In der Folge wurde es für den TVK noch schwieriger, die Abläufe stabil zu halten – Dutenhofen zog bis zur Pause auf 17:5 davon.

Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich Kirchzell zumindest phasenweise. Zwar blieb die HSG weiterhin klar tonangebend, doch der TVK fand besser in die Abläufe, traf häufiger über den Rückraum und konnte die zweite Hälfte ausgeglichener gestalten. Dennoch: Immer wieder verhinderten Ballverluste, fehlende Durchschlagskraft und verpasste Möglichkeiten (u. a. weitere vergebene Siebenmeter) eine echte Aufholjagd. Am Ende stand eine klare Niederlage.

Trainer Povilas Babarskas brachte die Gründe nach Abpfiff auf den Punkt: „Am Anfang ist alles okay – wir führen 1:0. Dann verwerfen wir ein paar Bälle…“ Entscheidend sei vor allem die Personalsituation gewesen: „Zhuk hat nicht gespielt, Niklas Ihmer war nur für Siebenmeter auf der Bank, Tom Spieß war nicht dabei.“ Gegen die offensive Deckung der Gastgeber habe sein Team viel improvisieren müssen: „In der ersten Halbzeit waren es zu viele technische Fehler – und gegen die 3-2-1 haben wir nicht schnell genug die richtigen Lösungen gefunden.“

Gleichzeitig richtete Babarskas den Blick nach vorn und verabschiedete sich mit Weihnachtsgrüßen. Dabei wünschte er auch allen TVK-Fans frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Während der Pause gehe es vor allem darum, wieder alle Spieler gesund zurückzubekommen und im neuen Jahr die nächsten Schritte zu machen.

TV Kirchzell vor schwerer Auswärtsaufgabe in Dutenhofen

Kurz vor Weihnachten steht für den TV Kirchzell noch einmal eine anspruchsvolle Auswärtsfahrt auf dem Programm. Am Samstag gastiert der TVK bei der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II – eine Partie, die noch einmal volle Konzentration verlangt, bevor es in die Weihnachtspause geht.

Die Bundesliga-Reserve zeigte sich in den vergangenen Wochen äußerst stabil und lieferte nahezu durchweg enge Spiele ab. Niederlagen gegen den Longericher SC Köln (28:30), Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen (31:32), den TV Gelnhausen (27:28) oder die HSG Hanau (23:24) fielen allesamt knapp aus. Dazwischen unterstrich die HSG ihre Qualität mit zwei Heimsiegen gegen das HLZ Friesenheim-Hochdorf II (33:31) und die TSG Haßloch (26:25). Die Ergebnisse verdeutlichen, wie konstant und unangenehm der kommende Gegner auftritt.

Der TV Kirchzell reist mit gemischten Gefühlen nach Mittelhessen. Im letzten Spiel gegen die TSG Haßloch zeigte die Mannschaft nach einer verschlafenen ersten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause, kämpfte sich zurück in die Partie, konnte den Rückstand jedoch nicht mehr ganz aufholen. Gerade die zweite Hälfte macht dennoch Mut und soll als Grundlage für den nächsten Auftritt dienen.

In Dutenhofen wird es darauf ankommen, von Beginn an wach zu sein, das hohe Tempo der Gastgeber anzunehmen und die eigenen Stärken über die gesamten 60 Minuten auf die Platte zu bringen. Mit einem konzentrierten Auftritt möchte der TVK kurz vor Weihnachten noch einmal ein Ausrufezeichen setzen und sich für den Aufwand der letzten Wochen belohnen.

Anwurf ist am Samstag um 19:30 Uhr in der Sporthalle Dutenhofen.

TV Kirchzell – TSG Haßloch 34:37 (12:20)

Der TV Kirchzell hat sein Heimspiel gegen die TSG Haßloch trotz einer starken zweiten Halbzeit mit 34:37 verloren. Ausschlaggebend war vor allem eine verschlafene erste Hälfte, in der die Gäste früh die Kontrolle übernahmen und sich einen deutlichen Vorsprung erspielten.

Von Beginn an tat sich der TVK schwer, ins Spiel zu finden. Haßloch agierte wacher, nutzte seine Chancen konsequent und setzte Kirchzell mit hohem Tempo unter Druck. Während die Gäste ihre Angriffe effizient abschlossen, ließ der TVK in der Anfangsphase zu viele Möglichkeiten liegen. So konnte sich die TSG Schritt für Schritt absetzen und ging mit einer 20:12-Führung in die Halbzeitpause.

Auch nach dem Seitenwechsel kam Haßloch zunächst besser aus der Kabine und verstand es, den Vorsprung weiter zu behaupten. Kirchzell ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und zeigte in der Folge ein ganz anderes Gesicht. Mit deutlich mehr Aggressivität in der Abwehr, höherem Tempo und viel Einsatz kämpfte sich der TVK zurück ins Spiel. Die Halle stand, die Aufholjagd war spürbar und der Rückstand schmolz zwischenzeitlich auf wenige Tore.

In dieser Phase war Kirchzell die bessere Mannschaft, doch trotz großem Kampfgeist und zahlreicher guter Aktionen gelang es nicht mehr, den Rückstand komplett aufzuholen. In den entscheidenden Momenten blieben einzelne Chancen ungenutzt, während Haßloch ruhig blieb und den Vorsprung clever verwaltete. So sicherten sich die Gäste am Ende die Punkte, auch wenn der TVK bis zur letzten Minute alles in die Waagschale warf.

Trotz der Niederlage kann Kirchzell vor allem aus der zweiten Halbzeit viel Positives mitnehmen und darauf in den kommenden Spielen aufbauen.

TV Kirchzell empfängt kämpferische Haßlocher – Neustart nach zwei spielfreien Wochen

Am Samstagabend kehrt der TV Kirchzell nach zwei spielfreien Wochenenden endlich wieder in den Wettkampfmodus zurück. Eine so lange Pause ist selten, wie TVK-Trainer Povilas Babarskas betont, doch die Mannschaft wusste sie zu nutzen: zur Regeneration, für individuelle Einheiten wie Wurf- und Krafttraining und um nach der Weihnachtsfeier wieder Schritt für Schritt in den Handballrhythmus zu finden. „In der vergangenen Woche haben wir das Training wieder deutlich intensiver gestaltet, mit mehr Zweikämpfen und Spielformen, um voll in den Wettkampfmodus zu kommen“, erklärt der Coach.

Nun wartet mit der TSG Haßloch ein Gegner, dessen Tabellenplatz trügerisch ist. Die jüngsten Ergebnisse der Pfälzer zeigen deutlich, dass sie trotz schwieriger Voraussetzungen konkurrenzfähig sind. Zwar setzte es klare Niederlagen gegen SGSH Dragons, den Longericher SC und Interaktiv.Handball Düsseldorf-Ratingen, doch beim 29:25 in Hochdorf, dem 35:31 in Münster und besonders beim unglücklichen 26:25 in Wetzlar präsentierte sich die TSG als kämpferisches Team, das sich nie aufgibt. Immer wieder arbeiteten sich die Haßlocher zurück in die Spiele – getragen von starken Torhütern wie Modzinski und einem treffsicheren Sebastian Bösing. Eine Erkältungswelle und mehrere Ausfälle erschwerten die Trainingsbedingungen zusätzlich, dennoch blieb die Mannschaft moralisch stabil und erspielte sich viele klare Chancen, scheiterte aber oft an der eigenen Effizienz.

Trainer Babarskas warnt daher ausdrücklich davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen: „Haßloch zeigt in jedem Spiel eine sehr kämpferische Einstellung. Sie versuchen alles, um Punkte zu holen und beißen sich in jede Partie hinein. Das sieht man auch an den knappen Ergebnissen. Für uns bedeutet das eine klare Herausforderung – der Kopf muss bereit sein.“

Für Kirchzell wird entscheidend sein, nach der Pause schnell Stabilität zu finden. Die Defensive soll dabei das Fundament bilden, wie der Coach betont: „Wir brauchen eine sehr gute Abwehr mit hoher Leistungsbereitschaft. Von dort wollen wir unser Tempospiel aufziehen.“ Gleichzeitig geht es darum, technische Fehler gering zu halten und Haßloch nicht über einfache Tore und emotionale Phasen ins Spiel kommen zu lassen.

Vor heimischer Kulisse in Miltenberg erwartet der TVK ein Gegner, der trotz Tabellenplatz 16 mit viel Herz, Tempo und ungebrochenem Glauben anreist. Damit wartet eine Aufgabe, die Geduld, Konzentration und Entschlossenheit erfordert. Die Gastgeber wollen ihre Qualität über 60 Minuten auf die Platte bringen und den Fans ein starkes Heimspiel zum Jahresendspurt bieten.