TV 1908 Kirchzell

Unentschieden nach hartem Kampf – FSG vergibt frühe Führungschance

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – HSG Bachgau II 25:25 (14:12)
Bezirksoberliga Frauen – 27.03.2026, Dreifachsporthalle Miltenberg Nord

Schwieriger Start trotz guter Möglichkeiten

Die FSG begann die Partie mit hoher Laufbereitschaft und ordentlicher Ballzirkulation, fand jedoch zunächst nicht die notwendige Effektivität im Abschluss. Mehrfach erspielte sich das Team gute Wurfpositionen, scheiterte aber im Abschluss – sowohl aus dem Rückraum als auch von den Außenbahnen.

Diese Häufung vergebener Chancen führte dazu, dass ein frühzeitiger Vorsprung ausblieb. Stattdessen blieb die Begegnung in den ersten zehn Minuten völlig offen. Die Mannschaft wirkte zwar spielerisch präsent, konnte ihren Aufwand aber zunächst nicht in Zählbares umsetzen. Erst allmählich stabilisierte sich die Chancenverwertung.

Abwehrarbeit als Grundlage für die Wende

Nach der ersten Viertelstunde zeigte die FSG ihre gewohnte Defensivstärke. Die Abwehr formierte sich deutlich kompakter, verschob geschlossen und erschwerte den Gästen zunehmend das Durchkommen. Mehrere Ballgewinne ermöglichten schnelle Umschaltmomente, die dem Team halfen, den Rhythmus zu finden.

Im Tor zeigte sich die FSG verlässlich: Paraden in wichtigen Momenten verhinderten den Ausgleich und gaben der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Besonders gegen die Würfe aus dem Rückraum reagierte die Defensive aufmerksam, was den Spielfluss der Gäste mehrfach unterbrach.

Angriff mit klareren Aktionen – FSG setzt sich ab

Mit zunehmender Spieldauer fand die FSG im Angriff bessere Lösungen. Die Kombinationen wurden strukturierter, das Kreisspiel effektiver und die Würfe zielgenauer. Auch die Siebenmeterquote war ein stabilisierender Faktor: nahezu jeder Strafwurf wurde sicher verwandelt.

Diese gesteigerte Effizienz führte dazu, dass sich die FSG Mitte der ersten Halbzeit leicht absetzte und später auf vier Tore Vorsprung erhöhte. Das Team zeigte in dieser Phase eine geschlossene Leistung, in der sowohl Defensive als auch Offensive harmonierten.

Verdient ging die FSG mit einer 14:12Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Hälfte: Wechselnde Spielkontrolle

Im zweiten Durchgang kam die FSG weiterhin gut ins Spiel und hielt ihren Vorsprung konstant. Die Angriffe waren variabel, mit einer Mischung aus Rückraumwürfen, schnellen Außenaktionen und Anspielen an den Kreis. Die Mannschaft blieb handlungsschnell und suchte konsequent den Torabschluss.

Gleichzeitig kam es jedoch vermehrt zu Unterbrechungen. Zeitstrafen auf beiden Seiten, einige unübersichtliche Situationen und eine insgesamt hektischere Partie sorgten dafür, dass der Spielfluss stellenweise verloren ging. Die Gäste aus Bachgau nutzten diese Phasen und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt.

Trotzdem blieb die FSG konzentriert, verteidigte gut und setzte im Angriff immer wieder wichtige Treffer, sodass die Partie weiterhin zu ihren Gunsten lief.

Schlussphase: Spannend bis zur letzten Sekunde

Die letzten fünf Minuten gestalteten sich äußerst eng. Die FSG erarbeitete sich erneut eine Führung zum 25:24, nachdem ein weiterer Siebenmeter sicher verwandelt worden war. Die Defensive versuchte, die letzten Angriffe der Gäste abzuwehren, doch eine kurze Unachtsamkeit genügte – Bachgau traf zum 25:25.

Der abschließende Angriff der FSG war nochmals gut strukturiert, doch der entscheidende Treffer fiel nicht mehr. Damit endete ein über weites Strecken ausgeglichene, spielintensive Begegnungohne Sieger.

Gesamtfazit

Die FSG zeigte eine solide, phasenweise sehr überzeugende Mannschaftsleistung. Positiv hervorzuheben sind:

• stabile Abwehrarbeit über große Teile des Spiels

• gute Reaktion auf die schwache Anfangsphase

• sichere Strafwurfausführung

Dennoch vergab die Mannschaft sowohl zu Beginn als auch am Ende Chancen, die einen Sieg möglich gemacht hätten. Angesichts des Spielverlaufs ist das 25:25 insgesamt ein nachvollziehbares Ergebnis, auch wenn die FSG durchaus die Möglichkeiten hatte, beide Punkte in der eigenen Halle zu behalten.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (9/6), Kunz Karin (1), Kolbe Luna (3) Kolke Lena (1),Elbert Jeanette (2), Hofmann Hannah, Jäger Paulina, Mirtschov Jennifer(1), Bremer Annika (2) , Riegel Jennifer (6/1)

Leichtenschlag Jana. (Tor), Markert Michelle. (Tor)

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – HSG Odenwald 20:23 (14:15)

Großer Kampf, starke Torhüterin – aber fehlende Durchschlagskraft im Angriff
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II zeigte am Samstag in der heimischen Kirchzeller Turnhalle eine kämpferisch überzeugende Leistung gegen die HSG Odenwald. Trotz starker Defensivarbeit und einer hervorragend aufgelegten Torfrau reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn. Die Begegnung endete mit 20:23 – eine Niederlage, die vor allem auf die schwache Chancenverwertung und ein torloses Angriffsspiel in den letzten Minuten zurückzuführen war.

 
Dynamischer Start in ein ausgeglichenes Duell
Die FSG begann konzentriert und setzte früh Akzente im Angriff. Mit geduldigen Ballstafetten und gut herausgespielten Möglichkeiten hielt man das Spiel von Beginn an offen. Mehrfach gelang es, Rückstände auszugleichen und eigene Führungen herauszuspielen.
Die Defensive arbeitete aufmerksam, und bereits in der Anfangsphase zeigte die Torfrau der FSG ihre Klasse. Mit schnellen Reflexen und mehreren wichtigen Paraden hielt sie ihr Team im Spiel und sorgte dafür, dass die Gäste trotz guter Chancen nicht davonziehen konnten.
Zur Halbzeit lag die FSG nur knapp mit 14:15 zurück – ein Ergebnis, das bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus anders hätte aussehen können

 
Stabil in der Defensive – Probleme im Angriff werden sichtbar
Nach dem Seitenwechsel zeigte die FSG weiterhin eine sehr disziplinierte Abwehrleistung. Der Innenblock arbeitete aufmerksam, Zweikämpfe wurden angenommen und auch die Rückzugsbewegung stimmte. Immer wieder zwang man die Gäste zu langen Angriffen oder zu Würfen aus ungünstigen Positionen.
Auf der anderen Seite allerdings begannen sich die bereits in der ersten Hälfte erkennbaren Schwierigkeit im Torabschluss zu verstärken.
Die FSG erspielte sich zwar genügend Chancen, scheiterte jedoch zu häufig an der gegnerischen Torhüterin oder am eigenen Wurf Pech. Besonders auffällig war die schwache Siebenmeterquote: Mehrere Strafwürfe konnten nicht im Tor untergebracht werden – ein entscheidender Faktor, der sich später bemerkbar machte.

 
47. Minute: Spiel steht auf der Kippe – dann reißt der Faden
Bis zur 47. Minute war die Partie völlig offen. Mit dem Treffer zum 20:20 schien die FSG den Moment auf ihrer Seite zu haben. Die Abwehr stand stabil, und das Team hatte sich in das Spiel hineingekämpft.
Doch dann folgte die entscheidende Phase:
Ab der 47. Minute blieb der Angriff der FSG ohne Torerfolg.
Die Mannschaft kam weiterhin zu aussichtsreichen Abschlüssen, doch entweder fehlte die Präzision, der letzte Mut oder die Torhüterin der Gäste parierte. Auch taktische Anpassungen und eine Auszeit etwa sieben Minuten vor Schluss brachten keine Wende mehr.
Die HSG Odenwald nutzte diese Schwächephase eiskalt aus und erzielte drei Treffer in Serie. Während die Gäste ihre Chancen konsequent verwerteten, blieb die FSG in dieser Phase glücklos und konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen.

 
Schlussphase ohne Ertrag und ein bitteres, aber lehrreiches Ergebnis
In den letzten Minuten stemmte sich die FSG noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch die Chancenverwertung blieb das Manko des Tages. Besonders die Häufung vergebener klarer Möglichkeiten – sowohl aus dem Spiel heraus als auch vom Siebenmeterpunkt – machte den Unterschied zwischen Punktgewinn und Niederlage.
Mit 20:23 fiel das Endergebnis enger aus, als es die torlose Schlussphase vermuten lässt. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft jedoch über weite Strecken eine kämpferisch starke und mannschaftlich geschlossene Leistung.

 
Fazit
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II hätte sich für ihren Einsatz durchaus belohnen können, scheiterte aber letztlich an der eigenen Abschlussschwäche. Der Kampfgeist, die Abwehrarbeit und der Wille bis zur letzten Minute waren vorbildlich.
Mit einer verbesserten Chancenverwertung ist in den kommenden Spielen definitiv mehr möglich
Für die FSG 2 spielten:
Hofmann Nele (5/3), Kunz Karin, Kolbe Luna (3) Kolke Lena, Hofmann Hannah, Jäger Paulina, Mirtschov Jennifer, Bremer Annika (3), Leis Aisha, Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (9/3)
Zipp Rosalie. (Tor), Markert Michelle. (Tor)
 

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – FSG Wallstadt 23:21: Solider Heimsieg nach deutlicher Leistungssteigerung

Schwieriger Beginn für die FSG

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II fand nur schwer in die Partie. Das Team wirkte die ersten 15 Minuten nervös, was sich in mehreren ungenauen Abschlüssen und technischen Fehlern bemerkbar machte. Die Gäste aus Wallstadt nutzten diese Phase konsequent aus und gingen früh in Führung. Auch defensiv fehlte zunächst die gewohnte Stabilität, wodurch der Rückstand auf ein 5:9anwuchs.

Im Verlauf der ersten Halbzeit stabilisierte sich das Spiel der FSG jedoch zunehmend. Die Abwehr arbeitete kompakter, und im Angriff zeigte das Team mehr Struktur und Geduld. Mit einer verbesserten Chancenverwertung gelang es, den Rückstand bis zur Pause auf 12:14 zu reduzieren und sich eine solide Ausgangsposition für die zweite Halbzeit zu verschaffen.

Konzentrierter Auftritt nach der Halbzeit

Nach der Pause präsentierte sich die FSG deutlich sicherer und strukturierter. Bereits in der 34. Minute gelang der wichtige Ausgleich, der dem Team spürbare Sicherheit gab. Nur zwei Minuten später – ab der 36. Minute â€“ erspielte sich die Mannschaft einen knappen Vorsprung (17:15), der bis zum Ende nicht mehr abgegeben wurde.

Die Defensive trat nun stabil auf und zwang die Gäste zu weniger klaren Abschlüssen. Auch im Angriff agierte die FSG geduldiger und zielgerichteter. Unterzahlsituationen wurden ruhig ausgespielt und hatten keinen negativen Einfluss auf den Spielverlauf.

Ruhige und kontrollierte Schlussphase

In der Endphase erhöhte Wallstadt nochmals den Druck und kam zeitweise bis auf ein Tor heran. Die FSG blieb jedoch konzentriert und behielt trotz eigener Zeitstrafen in der 36. und 39. Minutedie Kontrolle. Gleichzeitig nutzte das Team die Ãœberzahlsituationen nach den Zeitstrafen der Gäste in der 55. und 56. Minute, um defensiv kompakt zu stehen und die Führung abzusichern.

Ein sicher verwandelter Siebenmeter kurz vor Spielende stellte den ZweiToreVorsprung wieder her. Mit kontrolliertem Ballbesitz und solider Abwehrarbeit brachte die FSG die Partie schließlich souverän über die Zeit und gewann verdient mit 23:21.

Fazit

Nach einem nervösen Beginn zeigte die FSG Bürgstadt/Kirchzell II eine deutliche Leistungssteigerung über den Spielverlauf hinweg. Die kompakte Abwehr, eine solide Torfrau, das strukturierte Angriffsspiel und die disziplinierte Umsetzung der taktischen Vorgaben waren entscheidend für den Erfolg.

Besonders hervorzuheben ist der Glaube an die eigene Stärke, der nach dem Ausgleich in der 34. Minute sichtbar wurde, sowie der Kampfgeist, mit dem die Mannschaft den knapp erarbeiteten Vorsprung ab der 36. Minute bis zum Schluss verteidigte.
Trotz eigener Unterzahlsituationen behielt die FSG die Kontrolle und nutzte gleichzeitig die Überzahlsituationen konsequent.

Der 23:21Heimsieg ist damit das Ergebnis einer geschlossenen, konzentrierten und entschlossenen Mannschaftsleistung. 

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (10/4), Kunz Karin, Kolbe Luna (3) Kolke Lena, WolzFabienne, Breunig Klara, Mirtschov Jennifer, Bremer Annika (1), Leis Aisha, Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (9/2)

Leichtenschlag Jana. (Tor), Markert Michelle. (Tor)

FSG-Damen II holen kämpferischen Punkt in Michelbach

Vorgeschichte: Das Hinspiel als Mahnung

Schon vor dem Anpfiff war die Ausgangslage klar: Das Hinspielim Oktober 2025 zwischen der FSG Bürgstadt/Kirchzell Damen II und der HSG Hörstein/Michelbach endete in einem hart erkämpften 28:28 – einem Ergebnis, das sich für die FSG wie eine Niederlage anfühlte. Trotz einer guten Leistung verspielte man damals eine Führung, weshalb der Anspruch nun eindeutig war: Revanche.

Doch die Bedingungen waren schwierig. Die FSG musste krankheitsbedingt auf mehrere Spielerinnen verzichten und reiste mit einer dünnen Personaldecke an. Trotzdem herrschte in der Kabine Einigkeit: Kampfgeist, Zusammenhalt und Konzentration sollten dieses Spiel prägen.

Schwieriger Start: Unkonzentriertheit und einfache Gegentore

Die Partie begann jedoch alles andere als ideal aus Sicht der FSG. Die ersten Minuten waren geprägt von Nervosität und mehreren technischen Fehlern, die zu unnötigen Ballverlusten führten. Der Rhythmus fehlte, und in der Abwehr stellte man der HSG zu wenig entgegen. Die Gastgeberinnen fanden zu einfache Wege zum Tor, weil die FSG-Defensive zu spät verschob, zu zögerlich agierte und häufig nur hinterherlief.

Trotz dieser Probleme zeigte die FSG im Angriff eine beachtliche Effizienz. Sobald der Ball sicher durch die eigenen Reihen lief, erspielte man sich klare Torchancen und verwandelte diese mit hoher Konsequenz. So entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die FSG trotz Defensivschwächen lange ebenbürtig war.

Nach 20 Minuten leuchtete ein 9:9 auf der Anzeigetafel – ein Zwischenstand, der durchaus schmeichelhaft war, aber den Kampfgeist der FSG widerspiegelte.

Rückstand zur Halbzeit

In der Schlussphase der ersten Halbzeit zeigte die HSG mehr Entschlossenheit und nutzte kleine Schwächephasen der FSG konsequent aus. Während die FSG im Angriff etwas an Präzision verlor, erhöhte die HSG das Tempo und kam vermehrt über die zweite Welle zu Torerfolgen.

So wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 13:10 an.
Trotz des Drei-Tore-Defizits blieb die Stimmung positiv: Die FSG wusste, dass sie spielerisch keineswegs unterlegen war – es fehlte nur an Stabilität und Konzentration.

Zweite Halbzeit: Erst Rückschlag, dann Aufwind

Mit neuen taktischen Vorgaben startete die FSG in den zweiten Durchgang. Die Abwehr sollte aktiver agieren, die Absprache verbessert werden und Angriffe schneller eingeleitet werden. Doch zunächst war es wieder die HSG, die besser in die Partie fand. Die Gastgeberinnen erhöhten den Vorsprung auf fünf Treffer und setzten die FSG mit schnellen Ballgewinnen weiter unter Druck.

Doch ab der 40. Minute begann ein bemerkenswerter Wandel. Die FSG stellte sich defensiv stabiler auf, verschob kompakter und zwang die HSG zu deutlich schwierigeren Abschlüssen. Gleichzeitig blieb der Angriff der FSG konstant gefährlich: Mit viel Übersicht, geduldigem Aufbauspiel und zielstrebigen Abschlüssen kämpfte sich die Mannschaft Schritt für Schritt zurück.

Die Mühen wurden belohnt: In der 50. Minute erzielte die FSG den umjubelten 22:22-Ausgleich â€“ ein klares Zeichen, dass dieses Spiel noch lange nicht entschieden war.

Primetime: Drama in den Schlussminuten

Die letzten zehn Minuten boten alles, was ein spannendes Handballspiel ausmacht: Führungswechsel, Emotionen, Zweikämpfe, Tempogegenstöße und ein unermüdlicher Kampf um jeden Ball. Beide Mannschaften gaben alles, ohne dass sich eine Seite entscheidend absetzen konnte.

Dann die Schlüsselszene in der 58. Minute:
Nach einem Angriff der HSG entschied der Schiedsrichter auf Siebenmeter für die Gastgeberinnen. Beim geplanten taktischenTorfrauwechsel erhielt die FSG zusätzlich eine umstrittene harte Zeitstrafe, die die ohnehin dünne Personaldecke weiter belastete. Der fällige Strafwurf wurde sicher von der HSG verwandelt – plötzlich führte die HSG in der 59. Minute mit 25:24.

Der letzte Angriff: Nerven aus Stahl

Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr und in Unterzahl entschied sich die FSG für eine mutige Variante: leeres Tor, sechs Feldspielerinnen, voller Fokus auf den letzten Angriff.
Die Mannschaft zeigte in dieser Drucksituation enorme Ruhe. Der Ball lief entschlossen durch die eigenen Reihen, es wurde kein hektischer Abschluss erzwungen – stattdessen suchte man geduldig die Lücke.

Und tatsächlich: In der 60. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Siebenmeterpunkt – diesmal für die FSG. Die Zeit war bereits abgelaufen, der Strafwurf würde die letzte Aktion des Spiels sein.

Unter maximalem Druck behielt die Schützin die Nerven und verwandelte sicher zum 25:25-Ausgleich. Die Bank der FSG jubelte, und auf dem Feld brach die Erleichterung offen hervor.

Fazit: Ein Punkt, der sich wie ein Sieg anfühlt

Während sich das Hinspiel-Unentschieden wie eine verlorene Chance angefühlt hatte, war dies nun das komplette Gegenteil. Die FSG belohnte sich trotz dünner Personaldecke, trotz Rückständen und trotz schwieriger Entscheidungen gegen Ende mit einem hochverdienten Auswärtspunkt.

Es war ein Spiel, das von Einsatzbereitschaft, Teamgeist und mentaler Stärke geprägt war – und das zeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.

Die FSG-Damen II können zurecht stolz auf diese Leistung sein:
Ein Unentschieden, das sich anfühlt wie ein Sieg.

Für die FSG 2 spielten:

Kunz Karin, Kolbe Luna (2) Kolke Lena, Wolz Fabienne (3), Hofmann Hannah, Bremer Annika (3), Leis Aisha (3) Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (14/6)

Leichtenschlag Jana. (Tor), Markert Michelle. (Tor)

FSG Bürgstadt/ Kirchzell Damen II gegen Tabellen zweiten FSG Habitzheim/Umstadt

Heimniederlage trotz kämpferischer Leistung

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II musste sich am Samstagnachmittag in der Dreifachsporthalle Miltenberg Nord der FSG Habitzheim/Umstadt mit 24:31 geschlagen geben. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Bezirksoberliga zeigte das Heimteam über weite Strecken eine engagierte Leistung, blieb am Ende jedoch ohne Punktgewinn.

Ausgeglichener Beginn, starke Phase der Gäste

Die Gastgeberinnen erwischten einen ordentlichen Start und konnten die Anfangsphase offen gestalten. Bis zum 4:4 verlief die Partie auf Augenhöhe, ehe sich Habitzheim/Umstadt zunehmend absetzte. Vor allem im Positionsangriff tat sich die FSG Bürgstadt/Kirchzell schwer, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zeigte die FSG Bürgstadt/Kirchzell jedocheine deutlich stabilere Phase, verkürzte den Rückstand und ging trotz des 11:18-Halbzeitstands mit einem guten Gefühl in die Kabine.

Aufholjagd nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel gab die FSG Bürgstadt/Kirchzell nicht auf und präsentierte sich mit einer deutlich stabileren Abwehr. Durch konsequente Abschlüsse im Angriff gelang es dem Heimteam, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen und sich bis zur 50. Minute auf fünf Tore heranzukämpfen. Der Tabellenzweite behielt jedoch in den entscheidenden Phasen die Ruhe und fand immer wieder die passende Antwort auf die Aufholversuche.

Kein Happy End trotz großem Einsatz

In der Schlussphase warf die FSG Bürgstadt/Kirchzell noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte bis zum Abpfiff. Der Einsatz wurde jedoch nicht mehr belohnt, da Habitzheim/Umstadt den Vorsprung souverän verwaltete. Am Ende stand eine 24:31-Niederlage, die den Spielverlauf widerspiegelte: eine engagierte Leistung der Gastgeberinnen gegen einen spielstarken Gegner der Tabellenspitze

Blick nach vorn
Jetzt heißt es, Mund abputzen, aus den Fehlern zu lernen und den Fokus voll auf das nächste Heimspiel am 21.02. gegen die FSG Bachgau II zu richten. Die gezeigte Moral und der kämpferische Einsatz bieten eine gute Grundlage, um dort wieder anzugreifen und die nächsten Punkte ins Visier zu nehmen.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (6), Kunz Karin, Kolke Lena, Kolbe Luna (4), Elber Fabienne (1), Mirtschov Jennifer, Bremer Annika, Leis Aisha, Riegel Jennifer (13/6)

Leichtenschlag Jana (Tor)

FSG Bürgstadt/ Kirchzell Damen II belohnt sich mit Kampfgeist und starker Teamleistung gegen HSG Aschaffenburg 08

Leidenschaft, Kampfgeist und ein verdienter Heimsieg

Ausgeglichener Start vor heimischer Kulisse
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell hat im Heimspiel der Frauen-Bezirksoberliga eindrucksvoll gezeigt, was mit Einsatz, Geduld und mannschaftlicher Geschlossenheit möglich ist. Vor heimischer Kulisse entwickelte sich eine intensive und emotionsgeladene Partie, an deren Ende ein verdienter 27:23-Erfolg stand.

Hohe Intensität in der ersten Halbzeit
Von der ersten Minute an war die Begegnung von hohem Tempo und großem Einsatz geprägt. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe, jede Aktion wurde mit voller Überzeugung geführt. Die FSG zeigte zwar viel Wille und Spielfreude im Angriff, offenbarte in der Defensive jedoch immer wieder Schwächen. Zu einfache Gegentore und fehlende Abstimmung in der Abwehr verhinderten eine frühe Führung. Dennoch blieb das Team konzentriert und hielt die Partie offen. Der Halbzeitstand von 13:13 spiegelte den ausgeglichenen Spielverlauf wider.

Geduld und Stabilität nach dem Seitenwechsel
Nach dem Seitenwechsel wurde deutlich, dass die FSG fest entschlossen war, das Spiel vor eigenem Publikum zu gewinnen. Zwar blieb die Partie zunächst eng, doch die Gastgeberinnen agierten zunehmend stabiler in der Defensive und spielten ihre Angriffe geduldig aus. Jeder gewonnene Zweikampf und jeder erfolgreiche Abschluss sorgte für neues Selbstvertrauen auf dem Feld.

Die entscheidende Phase ab Minute 40
Ab der 40. Minute stellte die FSG endgültig die Weichen auf Sieg. Mit fünf Toren in Folge und einer nun deutlich stabileren Abwehrleistung gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Ballgewinne wurden konsequent genutzt, das Tempospiel funktionierte und der Vorsprung wuchs spürbar an. In dieser Phase zeigte die Mannschaft große Entschlossenheit und Moral. Angetrieben von der Unterstützung von der Bank und den Zuschauern entwickelte sich ein echter Heimvorteil.

Sicherer Sieg trotz kleiner Unkonzentriertheiten
Auch als die Gäste noch einmal versuchten, mit höherem Risiko zurück ins Spiel zu finden, leistete sich die FSG zwar vereinzelt kleine Unkonzentriertheiten, behielt jedoch jederzeit die Kontrolle über die Partie. Mit Übersicht, Einsatzbereitschaft und Teamgeist wurde der Vorsprung souverän verwaltet und der sichere Sieg ohne größere Gefahr über die Zeit gebracht.

Große Freude nach dem Schlusspfiff
Mit dem Schlusspfiff war die Freude groß. Der Heimsieg war das Ergebnis einer starken zweiten Halbzeit, großem Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Ein Erfolg, der nicht nur wichtige Punkte bringt, sondern auch zeigt, wie viel Potenzial und Zusammenhalt in der Mannschaft steckt – und der Lust auf die kommenden Aufgaben macht.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (3/1), Kunz Karin (1), Kolke Lena (1), Kolbe Luna (2),Elber Fabienne (5), Bremer Annika (1), Leis Aisha (2), Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (12/3)

Leichtenschlag Jana (Tor), Markert Michelle (Tor)

Bürgstadt/Kirchzell II gewinnt verdient in Dieburg – ein Auswärtsspiel mit vielen Facetten

Die zweite Damenmannschaft der FSG Bürgstadt/Kirchzell II hat sich in der Georgi‑Reitzel‑Halle einen wichtigen 30:26‑Auswärtssieg gesichert. Was auf dem Papier nach einem soliden Vier‑Tore‑Erfolg aussieht, war in der Halle ein Spiel mit vielen kleinen Geschichten: ein starker Start, ein etwas wilder Mittelteil und ein abgeklärtes Ende.

Ein Auftakt, der sofort Eindruck machte

Bürgstadt / Kirchzell erwischte einen Start, wie man ihn sich als Trainer nur wünschen kann. Kaum war der Anpfiff verklungen, rollten die Angriffe der Gäste schon in Richtung Dieburger Tor. Dieburg wirkte in dieser Phase überrascht – vielleicht sogar ein wenig überrumpelt.

Die FSG spielten schnell, direkt und mit viel Selbstvertrauen. Die Abwehr stand kompakt, die Torhüterin war sofort im Spiel, und vorne wurde nahezu jeder Angriff sauber zu Ende gespielt.

Das Ergebnis: eine frühe, deutliche Führung, die Dieburg bereits nach wenigen Minuten zur ersten Auszeit zwang.

Die erste Halbzeit gehört klar den Gästen

Auch nach der Auszeit blieb die FSG das bestimmende Team. Besonders auffällig war die Variabilität im Angriff: mal über den Rückraum, mal über die Außen, mal über den Kreis – Dieburg musste sich auf vieles gleichzeitig einstellen und fand selten die passende Antwort.

Die Siebenmeter wurden sicher verwandelt, und auch in der Defensive zeigte Bürgstadt/Kirchzell eine geschlossene Leistung. Dieburg kam zwar zu einzelnen Treffern, doch insgesamt hatten die Gäste das Spiel klar im Griff.

Mit einer 19:12‑Führung ging es in die Kabine – ein Zwischenstand, der die Dominanz der ersten 30 Minuten gut widerspiegelt.

Nach der Pause wird es unruhiger

Die zweite Halbzeit begann anders. Dieburg kam mit mehr Energie aus der Kabine, stellte die Abwehr um und versuchte, Bürgstadt / Kirchzell früher unter Druck zu setzen. Das zeigte Wirkung: Die Gastgeberinnen verkürzten den Rückstand phasenweise und brachten mehr Tempo ins Spiel.

Die FSG ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn die Partie nun deutlich körperlicher und hektischer wurde. Eine Zeitstrafe gegen Bürgstadt / Kirchzell sorgte kurz für Spannung, doch die Mannschaft überstand diese Phase mit viel Übersicht.

Bürgstadt / Kirchzell behält die Nerven

Je näher die Schlussphase rückte, desto klarer wurde: Bürgstadt / Kirchzell hat an diesem Tag die reifere Spielanlage.

Immer wenn Dieburg hoffte, noch einmal heranzukommen, setzten die FSG einen wichtigen Treffer.

Immer wenn das Spiel drohte, zu kippen, fand Bürgstadt / Kirchzell die richtige Antwort – sei es durch ein ruhiges Ausspielen des Angriffs oder durch eine starke Abwehraktion.

Die letzten Minuten gehörten dann wieder klar der FSG. Mit geduldigem Spiel und klarem Kopf wurde der Vorsprung verwaltet und schließlich sicher ins Ziel gebracht.

Endstand: 30:26 – und ein verdienter Auswärtssieg

Ein Treffer kurz vor Schluss setzte den Schlusspunkt unter eine Partie, die Bürgstadt / Kirchzell Ã¼ber weite Strecken kontrollierte.

Der 30:26‑Erfolg ist nicht nur verdient, sondern auch ein wichtiger Schritt, um mit Rückenwind in die Winterpause zu gehen.

Fazit

Bürgstadt/Kirchzell II zeigte:

• â€‹einen starken Start

• â€‹eine stabile Abwehr

• â€‹gute Lösungen im Angriff

• â€‹Ruhe in hektischen Phasen

• â€‹und eine geschlossene Mannschaftsleistung

Ein besonderes Lob verdient an diesem Tag die Torhüterin der FSG Bürgstadt/Kirchzell II.

Sie war über die gesamte Spielzeit hinweg ein verlässlicher Rückhalt, parierte freie Würfe, hielt in kritischen Momenten stark und gab der Abwehr damit die nötige Sicherheit.

Mit diesem Sieg verabschiedet sich die Mannschaft mit einem guten Gefühl in die Winterpause.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (6), Kunz Karin (1), Kolke Lena (1), Kolbe Luna (3),Elber Fabienne (6), Jäger Paulina (2), Mirtschov Jennifer (1), BremerAnnika (3), Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (7/3)

Leichtenschlag Jana (Tor), Markert Michelle (Tor)

FSG Bürgstadt/Kirchzell II triumphiert in Obernburg – ein Sieg mit Charakter!

Was für ein Spiel! Die Damen 2 der FSG Bürgstadt/Kirchzell II erkämpften sich am Sonntag einen verdienten 29:25-Auswärtssieg gegen TuSpo Obernburg und zeigten dabei echten Kampfgeist.

Nervöser Start – Abwehr und Torfrau halten das Team im Spiel

Die ersten zehn Minuten waren nichts für schwache Nerven: Unkonzentrierte Abschlüsse und Nervosität prägten den Beginn, während TuSpo Obernburg die Fehler eiskalt nutzte. Doch die FSG ließ sich nicht abschütteln – eine starke Abwehr und eine überragende Torfrau, die gleich mehrere freie Würfe entschärfte, hielten das Team im Spiel.

Moral pur – der Weg zurück ins Match

Nach zehn Minuten legte die FSG die Nervosität ab und fand endlich zu ihrem Spiel. Mit mehr Präzision im Abschluss und unbändigem Willen kämpfte sich die Mannschaft zurück. In der 20. Minute war es so weit: 7:7 – die FSG war wieder voll da! Trotzdem ging es mit einem knappen 14:12-Rückstand gegen TuSpo Obernburg in die Pause.

Die Wende – taktische Cleverness zahlt sich aus

Nach der Halbzeit kam die FSG mit neuer Taktik aus der Kabine. Eine Umstellung auf Manndeckung gegen TuSpo Obernburg war der Schlüssel: Die Gastgeberinnen fanden kein Mittel dagegen. In der 40. Minute dann die Belohnung – die erste Führung mit 17:18! Von da an spielte die FSG selbstbewusst und druckvoll.

Souverän ins Ziel – TuSpo Obernburg ohne Antwort

Die Konzentration blieb hoch, die Abwehr stand wie eine Mauer, und die FSG baute die Führung Stück für Stück aus. Fünf Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung drei Tore – die Entscheidung! Mit einem Endstand von 25:29 feierte die FSG einen verdienten Auswärtssieg.

Fazit – eine geschlossene Mannschaftsleistung über 60 Minuten

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II bewies Moral, taktische Stärke und über 60 Minuten hohe Konzentration. Besonders herausragend: die Torfrau, die vier von sechs Siebenmetern parierte und damit den Grundstein für den Erfolg legte. Ebenso beeindruckend war die geschlossene Mannschaftsleistung und die perfekte Quote vom Punkt – alle acht Siebenmeter wurden sicher verwandelt. Mit dieser Leistung geht die Mannschaft selbstbewusst in die kommenden Aufgaben

Ausblick – nächster Härtetest wartet

Am kommenden Wochenende steht das nächste Auswärtsspiel an: Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II trifft auf die FSG Dieburg. Mit dem Rückenwind aus Obernburg will das Team erneut punkten und das letzte Spiel im Jahr 2025 positiv beenden. Dieburg ist ein starker Gegner – es wird ein echtes Spitzenspiel!

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (6/1), Kunz Karin, Kolke Lena (1), Kolbe Luna, Elber Fabienne, Jäger Paulina (2), Mirtschov Jennifer, Bremer Annika (3), Schmitt Tamara (2), Riegel Jennifer (15/7)

Leichtenschlag Jana (Tor), Markert Michelle (Tor)