TV 1908 Kirchzell

Leistungsabfall nach der Pause kostet mögliche Punkte

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – TuSpo Obernburg 25:33 (14:16) Ausgeglichene erste Halbzeit

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II startete engagiert in die Partie und hielt gegen die Gäste aus Obernburg gut dagegen. Nach frühem Rückstand gelang es der Heim-Sieben, über Kampf und Tempo im Angriff den Anschluss wiederherzustellen. Besonders in der Mitte der ersten Halbzeit zeigte sich die FSG treffsicher vom Siebenmeterpunkt und nutzte ihre Chancen konsequent.

In der Defensive wurde mit viel Einsatz gearbeitet, wenngleich die Gäste immer wieder Lücken fanden. Dennoch konnte sich die FSG zwischenzeitlich eine knappe Führung erspielen. Bis zur Pause blieb die Begegnung offen, ehe Obernburg kurz vor dem Seitenwechsel wieder die Führung übernahm und mit 16:14 in die Kabine ging.

Schwächephase nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein anderes Bild: In der Abwehr fehlten zunehmend die klare Zuordnung sowie die notwendige Laufbereitschaft. Dadurch kam Obernburg immer wieder zu einfachen Torabschlüssen und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Zudem ließ die FSG in dieser Phase mehrere Siebenmeter ungenutzt und vergab auch einige klare Torchancen, was eine mögliche Aufholjagd zusätzlich erschwerte.

Die FSG tat sich gleichzeitig im Angriff schwerer, den Druck aufrechtzuerhalten. Während die Gäste ihre Möglichkeiten konsequent nutzten, fehlte es auf Seiten der Heimmannschaft an der nötigen Stabilität im Defensivverbund, um das Spiel noch einmal zu drehen.

Moral bis zum Schluss

Dennoch gab sich die FSG nicht auf und kämpfte bis zum Ende um jedes Tor. Auch bei größer werdendem Rückstand blieb die Einsatzbereitschaft hoch, sodass zumindest das Ergebnis aus heimischer Sicht noch etwas verbessert werden konnte.

Am Ende musste sich die FSG Bürgstadt/Kirchzell II jedoch mit 25:33 geschlagen geben.

Fazit

Eine gute erste Halbzeit reichte nicht aus, um dem Gast über die gesamte Spielzeit Paroli zu bieten. Vor allem die fehlende Abstimmung und Laufarbeit in der Abwehr nach der Pause sowie die ausgelassenen Chancen machten den Unterschied. Nun gilt es, diese Schwächen abzustellen und im nächsten Spiel wieder konstanter aufzutreten.

Für die FSG 2 spielten:

Kunz Karin (4/3), Kolke Lena, Sommer Mira, Hofmann Vanesa (3),Kolbe Luna (3), Hofmann Hannah, Haas Jana, Mirtschov Jennifer (1),Bremer Annika (2), Leis Aisha (1), Schmitt Tamara (1), Riegel Jennifer (10/2)

Markert Michelle (Tor), Leichtenschlag Jana (Tor)

Spiel mit hohen Anforderungen

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – HSG Rodenstein 17:21 (8:10)

Unter schwierigen personellen Voraussetzungen empfing die FSG Bürgstadt/Kirchzell II die Gäste aus Rodenstein. Bedingt durch mehrere Spielerausfälle musste die FSG stark geschwächt antreten. Viele Spieler standen erstmals oder nur selten gemeinsam auf dem Feld, was sich im Spielverlauf deutlich bemerkbar machte.

Ordentlicher Beginn trotz Umstellungen

Die FSG startete zunächst konzentriert in die Begegnung. In der Anfangsphase gelangen einige strukturierte Angriffe, die zu einfachen Torerfolgen führten. Auch defensiv hielt die Mannschaft gut dagegen und konnte die Gäste zunächst auf Distanz halten.

Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich jedoch vermehrt technische Fehler ein. Unsaubere Abspiele, Abstimmungsprobleme im Positionsangriff sowie Missverständnisse im Zusammenspiel verhinderten klare Torchancen. Die fehlende Eingespieltheit machte sich zunehmend bemerkbar und ermöglichte den Gästen einfache Ballgewinne.

Technische Fehler bringen Rhythmusverlust

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit häuften sich Ballverluste und Fehlpässe im Spiel der FSG. Abstimmungsprobleme zwischen Rückraum und Kreis sowie unklare Laufwege führten dazu, dass gut vorbereitete Angriffe nicht sauber zu Ende gespielt wurden. Auch im Tempospiel kam es mehrfach zu technischen Unsauberkeiten.

Die Gäste nutzten diese Fehler konsequent aus, kamen immer besser ins Spiel und drehten die Partie. Bis zur Halbzeitpause erspielte sich Rodenstein einen knappen 8:10Vorsprung.

Unsauberkeiten auch nach dem Seitenwechsel

Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel lange offen, doch die FSG fand nur schwer zu einem stabilen Spielfluss. Immer wieder verhinderten technische Fehler, überhastete Abschlüsse oder missglückte Anspiele den erneuten Ausgleich. Besonders in Drucksituationen fehlte die nötige Abstimmung, was zu weiteren Ballverlusten führte.

Zudem sorgten Unsicherheiten im Passspiel dafür, dass einfache Tore liegen gelassen wurden. Die Gäste zeigten sich abgeklärter und nutzten die Fehler der FSG, um ihren Vorsprung schrittweise auszubauen.

Endphase ohne Wende

In der Schlussphase versuchte die FSG nochmals, das Spiel enger zu gestalten. Allerdings verhinderten erneute technische Fehler und fehlende Abstimmungen im Angriff eine Aufholjagd. Rodenstein spielte die Begegnung routiniert zu Ende, während die FSG nicht mehr entscheidend verkürzen konnte.

Fazit

Die 17:21Niederlage spiegelt den Spielverlauf wider. Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II hielt lange gut mit, machte sich das Leben jedoch durch zahlreiche technische Fehler und Abstimmungsprobleme selbst schwer. Die personelle Situation und die fehlende Eingespieltheit führten dazu, dass insbesondere im Angriff viele Möglichkeiten ungenutzt blieben. Für die kommenden Spiele wird es entscheidend sein, mit einem breiteren Kader und besserer Abstimmung die Fehlerquote zu reduzieren.

Für die FSG 2 spielten:

Link Karoline, Kunz Karin, Sommer Mira, Kolbe Luna (3), Haas Jana, Mirtschov Jennifer (3), Bremer Annika (1) , Leis Aisha (1), Schmitt Tamara (2) Riegel Jennifer (7/1)

Bucher Melanie (Tor), Markert Michelle. (Tor)

Souveräner Auftritt zum Saisonabschluss – FSG sichert sich letzten Heimsieg

Zum letzten Heimspiel der Saison empfing die FSG Bürgstadt/Kirchzell die HSG Sulzbach/Leidersbach in der Miltenberger Dreifachsporthalle. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung setzte sich die FSG am Ende verdient mit 31:26 (16:12) durch und belohnte sich für einen konzentrierten Auftritt vor heimischem Publikum.

Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Mannschaften fanden schnell ins Spiel, wobei sich vor allem in den Anfangsminuten zeigte, dass die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten und früh in Führung gehen konnten. Die FSG benötigte einige Minuten, um sich sowohl im Angriff als auch in der Defensive zu stabilisieren.

Nach einer frühen Auszeit fand die Heimmannschaft jedoch zunehmend besser in die Partie. Die Abwehr stand nun kompakter und erarbeitete sich wichtige Ballgewinne, die im Angriff konsequenter genutzt wurden. Durch geduldige Angriffe und ein verbessertes Zusammenspiel gelang es der FSG, das Spiel zu drehen und sich erstmals etwas deutlicher abzusetzen. Bis zur Halbzeitpause erspielte sich die Mannschaft eine verdiente 16:12-Führung.

Auch im zweiten Durchgang knüpfte die FSG an diese Leistung an. Zwar gelang es den Gästen immer wieder, durch Einzelaktionen und Siebenmeter im Spiel zu bleiben, doch die Heimmannschaft behielt die Kontrolle. Besonders im Angriff zeigte sich die FSG variabel und nutzte ihre Chancen konsequent, wodurch der Vorsprung zwischenzeitlich  weiteranwuchs.

In der Schlussphase ließ sich die FSG den Sieg nicht mehr nehmen. Trotz einiger Gegentreffer blieb die Mannschaft konzentriert und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein verdienter 31:26-Erfolg auf der Anzeigetafel, der die engagierte Leistung der gesamten Mannschaft widerspiegelt.

Mit diesem Sieg verabschiedet sich die FSG Bürgstadt/Kirchzell erfolgreich aus der Saison und bedankt sich bei allen Unterstützern für die zahlreiche und lautstarke Unterstützung über die gesamte Spielzeit hinweg.

Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:

Nicole Schmitt (Tor), Jana Leichtenschlag (Tor), Lena Zang (3), Lea Bleifuß (1), Luna Kolbe (1), Beatrix Gläser (8/4), Elisabeth Eck (4), Lea Meisenzahl (2), Ulla Baier (3), Theresa Janetschek (2), Jennifer Riegel (7)

Favoritenrolle eindrucksvoll bestätigt – FSG Bürgstadt/Kirchzell Damen 2 siegen souverän in Hösbach gegen die HSG Aschafftal

Deutlicher Auswärtserfolg in der Bezirksoberliga

Die Damen 2 der FSG Bürgstadt/Kirchzell wurden ihrer Favoritenrolle am 19. April 2026 in der FrauenBezirksoberliga vollauf gerecht. Beim Auswärtsspiel gegen die HSG Aschafftal im Kultur- und Sportpark Hösbach zeigte die Mannschaft eine konzentrierte und reife Leistung und gewann am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 33:22 (18:12).

Frühe Dominanz und klare Spielkontrolle

Von Beginn an übernahm die FSG das Kommando. Eine kompakte Abwehr zwang die Gastgeberinnen immer wieder zu Fehlern, die konsequent genutzt wurden. Mit hohem Tempo, sicherem Passspiel und klaren Abschlüssen gelang es, sich früh abzusetzen. Besonders das schnelle Umschalten nach Ballgewinnen war ein entscheidender Faktor und sorgte dafür, dass die HSG Aschafftal nur selten in einen geordneten Spielaufbau kam. Bis zur Halbzeit erspielte sich die FSG einer komfortablen SechsToreVorsprung.

Effektive zweite Welle als Schlüssel zum Erfolg

Ein zentrales Element des starken Auftritts war die sehr gut ausgespielte zweite Welle. Nach Abwehraktionen oder Gegentoren schaltete die FSG schnell um und nutzte die entstehenden Räume konsequent. Mit hohem Laufpensum, gutem Timing und klaren Laufwegen wurde die gegnerische Abwehr immer wieder unter Druck gesetzt.
Insgesamt 10 Tore erzielte die FSG über Tempogegenstöße, was die Durchschlagskraft des Tempospiels und die gute mannschaftliche Abstimmung unterstreicht.

Konzentrierter Start nach der Pause – frühe Vorentscheidung

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die FSG erneut hochkonzentriert und stellte früh die Weichen auf Sieg. Innerhalb der ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit erzielte die Mannschaft acht Treffer bei nur einem Gegentor und baute den Vorsprung entscheidend aus. In dieser Phase zeigte die FSG ihre spielerische Überlegenheit sowohl im Tempospiel als auch im Positionsangriff.

Wertvolle Einsatzzeiten für den Nachwuchs

Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit nutzte das Trainerteam den deutlichen Vorsprung, um jungen Spielerinnen, die frisch aus der AJugend in den Damenbereich aufgerückt sind, gezielt Spielzeit zu geben. Die Nachwuchsspielerinnen fügten sich engagiert in das Spiel ein und sammelten wichtige Erfahrungen auf BezirksoberligaNiveau. Auch wenn noch nicht alle Abläufe perfekt abgestimmt waren, überzeugten sie durch Einsatz, Mut und Lernbereitschaft. Diese Einsatzzeiten sind ein wichtiger Schritt in ihrer Entwicklung und zeigen die positive Perspektive der FSG Bürgstadt/Kirchzell Damen 2

Jennifer Riegel – die Tormaschine der Liga

Einmal mehr war Jennifer Riegel nicht zu stoppen. Mit 12 Treffern war sie die erfolgreichste Werferin der Partie und zeigte ihre ganze Klasse. Ob aus dem Positionsangriff, bei Siebenmetern oder im Tempogegenstoß – sie war jederzeit präsent und treffsicher.
Mit diesen Toren baut sie ihre beeindruckende Saisonbilanz auf 173 Tore in 17 Spielen aus und führt damit souverän die Liste der besten Torschützinnen in der Bezirksoberliga an.

                                                 Glückwunsch Jenny 😊

Fazit

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell Damen 2 zeigte in Hösbach eine über weite Strecken souveräne und ausgeglichene Leistung. Die Mannschaft agierte konzentriert, setzte die Vorgaben konstant um und behielt auch bei Wechseln die notwendige Struktur. Der klare Vorsprung wurde kontrolliert verwaltet, sodass sich das Team verdient mit zwei Punkten belohnte.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (6/1), Kunz Karin, Grimm Milena, Kolbe Luna (3), Elbert Jeanette (4), Haas Jana (1/1), Mirtschov Jennifer (2), Bremer Annika (5), Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (12/3)

Markert Michelle (Tor), Bucher Melanie (Tor)

Deutlicher Auswärtssieg zum Saisonendspurt

Im vorletzten Saisonspiel der Oberliga Süd war die FSG Bürgstadt/Kirchzell bei der HSG Riedstadt zu Gast. Am Ende stand ein verdienter 33:21 (16:10)-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Die Partie begann aus Sicht der FSG vielversprechend. Von Beginn an agierte die Mannschaft konzentriert in der Defensive und nutzte ihre Chancen im Angriff konsequent. So konnte man sich früh einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Die Gastgeberinnen aus Riedstadt hielten zunächst dagegen, doch die FSG behielt die Kontrolle über das Spielgeschehen.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit setzte sich die FSG zunehmend ab. Durch eine stabile Abwehr und ein variables Angriffsspiel gelang es, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Bis zur Pause erspielte sich die Mannschaft eine verdiente 16:10-Führung.

Auch im zweiten Durchgang knüpfte die FSG nahtlos an die gute Leistung an. Mit viel Tempo und Einsatz baute man den Vorsprung weiter aus und ließ den Gastgeberinnen kaum noch Möglichkeiten, ins Spiel zurückzufinden. Besonders erfreulich war, dass alle Spielerinnen ihre Einsatzzeiten erhielten und sich in das Spiel einbringen konnten.

In der Schlussphase ließ die FSG nichts mehr anbrennen und spielte die Partie souverän zu Ende. Die HSG Riedstadt fand kein Mittel mehr gegen die kompakte Defensive und die effektiven Abschlüsse der Gäste.

So stand nach 60 Minuten ein deutlicher 33:21-Erfolg für die FSG Bürgstadt/Kirchzell fest. Damit festigt die Mannschaft ihren zweiten Tabellenplatz. Im letzten Saisonspiel möchte die FSG noch einmal vor heimischem Publikum überzeugen und gegen die HSG Sulzbach/ Leidersbach einen gelungenen Abschluss feiern.

Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:

Schmitt (Tor), Hofmann, Zang 3, Kolbe, Gläser 8/1, Eck 8, Meisenzahl 2, Schneider 3, Baier 1, Janetschek, Riegel 8

Knappe Niederlage im Spitzenspiel

Im entscheidenden Spitzenspiel der Oberliga Süd empfing die FSG Bürgstadt/Kirchzell am Samstag die HSG Bachgau. In einer über weite Strecken ausgeglichenen und von starken Abwehrreihen geprägten Partie musste sich die FSG am Ende denkbar knapp mit 20:21 (9:10) geschlagen geben. Damit sicherte sich die HSG Bachgau nicht nur die Tabellenführung, sondern auch die Meisterschaft.

Die Partie begann aus Sicht der FSG vielversprechend. Mit einer stabilen Defensive und geduldig ausgespielten Angriffen gelang es, früh mit 3:0 in Führung zu gehen. Doch bereits in dieser Phase zeigte sich, was das gesamte Spiel prägen sollte: Beide Mannschaften agierten aus einer sehr kompakten Abwehr heraus, wodurch sich im Angriff lange Ballbesitzphasen entwickelten und klare Torchancen nur selten herausgespielt werden konnten.

Mit zunehmender Spieldauer fand auch die HSG besser in die Partie. Die Gäste nutzten ihre Chancen nun konsequenter und glichen zunächst aus, ehe sie das Spiel erstmals drehen konnten. Die FSG hielt jedoch dagegen und gestaltete das Spiel weiterhin offen. Bis zur Halbzeit entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Mit einem knappen 9:10-Rückstand ging es schließlich in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang blieb das Spiel hart umkämpft. Beide Abwehrreihen standen weiterhin stabil und zwangen den Gegner immer wieder zu langen Angriffen ohne klaren Abschluss. Die FSG zeigte großen Einsatz und kämpfte sich mehrfach zurück ins Spiel, doch die HSG behauptete stets eine knappe Führung.

In der Schlussphase spitzte sich die Partie weiter zu. Die FSG kam immer wieder auf ein Tor heran, verpasste es jedoch, den Ausgleich zu erzielen. Die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten in den entscheidenden Momenten minimal konsequenter und verteidigten ihren Vorsprung bis in die letzten Sekunden. Der Anschlusstreffer kurz vor Spielende kam letztlich zu spät, um dem Spiel noch eine Wende zu geben.

So stand nach 60 intensiven Minuten eine äußerst knappe 20:21-Niederlage für die FSG auf der Anzeigetafel. Trotz einer starken Defensivleistung und großem Kampfgeist fehlte am Ende das eine Tor, um sich für den Aufwand zu belohnen.

Die FSG Bürgstadt/Kirchzell gratuliert der HSG Bachgau zur verdienten Meisterschaft und wünscht viel Erfolg für die kommende Regionalligasaison.

Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:

Nicole Schmitt (Tor), Jana Leichtenschlag (Tor), Nele Hofmann, Lena Zang (4), Lea Bleifuß, Luna Kolbe, Beatrix Gläser (4/3), Elisabeth Eck (2), Lea Meisenzahl (1), Marie Schneider, Wörner (1), Ulla Baier (1), Theresa Janetschek (2), Jennifer Riegel (6)

Unentschieden nach hartem Kampf – FSG vergibt frühe Führungschance

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – HSG Bachgau II 25:25 (14:12)
Bezirksoberliga Frauen – 27.03.2026, Dreifachsporthalle Miltenberg Nord

Schwieriger Start trotz guter Möglichkeiten

Die FSG begann die Partie mit hoher Laufbereitschaft und ordentlicher Ballzirkulation, fand jedoch zunächst nicht die notwendige Effektivität im Abschluss. Mehrfach erspielte sich das Team gute Wurfpositionen, scheiterte aber im Abschluss – sowohl aus dem Rückraum als auch von den Außenbahnen.

Diese Häufung vergebener Chancen führte dazu, dass ein frühzeitiger Vorsprung ausblieb. Stattdessen blieb die Begegnung in den ersten zehn Minuten völlig offen. Die Mannschaft wirkte zwar spielerisch präsent, konnte ihren Aufwand aber zunächst nicht in Zählbares umsetzen. Erst allmählich stabilisierte sich die Chancenverwertung.

Abwehrarbeit als Grundlage für die Wende

Nach der ersten Viertelstunde zeigte die FSG ihre gewohnte Defensivstärke. Die Abwehr formierte sich deutlich kompakter, verschob geschlossen und erschwerte den Gästen zunehmend das Durchkommen. Mehrere Ballgewinne ermöglichten schnelle Umschaltmomente, die dem Team halfen, den Rhythmus zu finden.

Im Tor zeigte sich die FSG verlässlich: Paraden in wichtigen Momenten verhinderten den Ausgleich und gaben der Mannschaft zusätzliche Sicherheit. Besonders gegen die Würfe aus dem Rückraum reagierte die Defensive aufmerksam, was den Spielfluss der Gäste mehrfach unterbrach.

Angriff mit klareren Aktionen – FSG setzt sich ab

Mit zunehmender Spieldauer fand die FSG im Angriff bessere Lösungen. Die Kombinationen wurden strukturierter, das Kreisspiel effektiver und die Würfe zielgenauer. Auch die Siebenmeterquote war ein stabilisierender Faktor: nahezu jeder Strafwurf wurde sicher verwandelt.

Diese gesteigerte Effizienz führte dazu, dass sich die FSG Mitte der ersten Halbzeit leicht absetzte und später auf vier Tore Vorsprung erhöhte. Das Team zeigte in dieser Phase eine geschlossene Leistung, in der sowohl Defensive als auch Offensive harmonierten.

Verdient ging die FSG mit einer 14:12Führung in die Halbzeitpause.

Zweite Hälfte: Wechselnde Spielkontrolle

Im zweiten Durchgang kam die FSG weiterhin gut ins Spiel und hielt ihren Vorsprung konstant. Die Angriffe waren variabel, mit einer Mischung aus Rückraumwürfen, schnellen Außenaktionen und Anspielen an den Kreis. Die Mannschaft blieb handlungsschnell und suchte konsequent den Torabschluss.

Gleichzeitig kam es jedoch vermehrt zu Unterbrechungen. Zeitstrafen auf beiden Seiten, einige unübersichtliche Situationen und eine insgesamt hektischere Partie sorgten dafür, dass der Spielfluss stellenweise verloren ging. Die Gäste aus Bachgau nutzten diese Phasen und verkürzten den Rückstand Schritt für Schritt.

Trotzdem blieb die FSG konzentriert, verteidigte gut und setzte im Angriff immer wieder wichtige Treffer, sodass die Partie weiterhin zu ihren Gunsten lief.

Schlussphase: Spannend bis zur letzten Sekunde

Die letzten fünf Minuten gestalteten sich äußerst eng. Die FSG erarbeitete sich erneut eine Führung zum 25:24, nachdem ein weiterer Siebenmeter sicher verwandelt worden war. Die Defensive versuchte, die letzten Angriffe der Gäste abzuwehren, doch eine kurze Unachtsamkeit genügte – Bachgau traf zum 25:25.

Der abschließende Angriff der FSG war nochmals gut strukturiert, doch der entscheidende Treffer fiel nicht mehr. Damit endete ein über weites Strecken ausgeglichene, spielintensive Begegnungohne Sieger.

Gesamtfazit

Die FSG zeigte eine solide, phasenweise sehr überzeugende Mannschaftsleistung. Positiv hervorzuheben sind:

• stabile Abwehrarbeit über große Teile des Spiels

• gute Reaktion auf die schwache Anfangsphase

• sichere Strafwurfausführung

Dennoch vergab die Mannschaft sowohl zu Beginn als auch am Ende Chancen, die einen Sieg möglich gemacht hätten. Angesichts des Spielverlaufs ist das 25:25 insgesamt ein nachvollziehbares Ergebnis, auch wenn die FSG durchaus die Möglichkeiten hatte, beide Punkte in der eigenen Halle zu behalten.

Für die FSG 2 spielten:

Hofmann Nele (9/6), Kunz Karin (1), Kolbe Luna (3) Kolke Lena (1),Elbert Jeanette (2), Hofmann Hannah, Jäger Paulina, Mirtschov Jennifer(1), Bremer Annika (2) , Riegel Jennifer (6/1)

Leichtenschlag Jana. (Tor), Markert Michelle. (Tor)

FSG Bürgstadt/Kirchzell II – HSG Odenwald 20:23 (14:15)

Großer Kampf, starke Torhüterin – aber fehlende Durchschlagskraft im Angriff
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II zeigte am Samstag in der heimischen Kirchzeller Turnhalle eine kämpferisch überzeugende Leistung gegen die HSG Odenwald. Trotz starker Defensivarbeit und einer hervorragend aufgelegten Torfrau reichte es am Ende nicht für einen Punktgewinn. Die Begegnung endete mit 20:23 – eine Niederlage, die vor allem auf die schwache Chancenverwertung und ein torloses Angriffsspiel in den letzten Minuten zurückzuführen war.

 
Dynamischer Start in ein ausgeglichenes Duell
Die FSG begann konzentriert und setzte früh Akzente im Angriff. Mit geduldigen Ballstafetten und gut herausgespielten Möglichkeiten hielt man das Spiel von Beginn an offen. Mehrfach gelang es, Rückstände auszugleichen und eigene Führungen herauszuspielen.
Die Defensive arbeitete aufmerksam, und bereits in der Anfangsphase zeigte die Torfrau der FSG ihre Klasse. Mit schnellen Reflexen und mehreren wichtigen Paraden hielt sie ihr Team im Spiel und sorgte dafür, dass die Gäste trotz guter Chancen nicht davonziehen konnten.
Zur Halbzeit lag die FSG nur knapp mit 14:15 zurück – ein Ergebnis, das bei konsequenterer Chancenverwertung durchaus anders hätte aussehen können

 
Stabil in der Defensive – Probleme im Angriff werden sichtbar
Nach dem Seitenwechsel zeigte die FSG weiterhin eine sehr disziplinierte Abwehrleistung. Der Innenblock arbeitete aufmerksam, Zweikämpfe wurden angenommen und auch die Rückzugsbewegung stimmte. Immer wieder zwang man die Gäste zu langen Angriffen oder zu Würfen aus ungünstigen Positionen.
Auf der anderen Seite allerdings begannen sich die bereits in der ersten Hälfte erkennbaren Schwierigkeit im Torabschluss zu verstärken.
Die FSG erspielte sich zwar genügend Chancen, scheiterte jedoch zu häufig an der gegnerischen Torhüterin oder am eigenen Wurf Pech. Besonders auffällig war die schwache Siebenmeterquote: Mehrere Strafwürfe konnten nicht im Tor untergebracht werden – ein entscheidender Faktor, der sich später bemerkbar machte.

 
47. Minute: Spiel steht auf der Kippe – dann reißt der Faden
Bis zur 47. Minute war die Partie völlig offen. Mit dem Treffer zum 20:20 schien die FSG den Moment auf ihrer Seite zu haben. Die Abwehr stand stabil, und das Team hatte sich in das Spiel hineingekämpft.
Doch dann folgte die entscheidende Phase:
Ab der 47. Minute blieb der Angriff der FSG ohne Torerfolg.
Die Mannschaft kam weiterhin zu aussichtsreichen Abschlüssen, doch entweder fehlte die Präzision, der letzte Mut oder die Torhüterin der Gäste parierte. Auch taktische Anpassungen und eine Auszeit etwa sieben Minuten vor Schluss brachten keine Wende mehr.
Die HSG Odenwald nutzte diese Schwächephase eiskalt aus und erzielte drei Treffer in Serie. Während die Gäste ihre Chancen konsequent verwerteten, blieb die FSG in dieser Phase glücklos und konnte den Rückstand nicht mehr verkürzen.

 
Schlussphase ohne Ertrag und ein bitteres, aber lehrreiches Ergebnis
In den letzten Minuten stemmte sich die FSG noch einmal gegen die drohende Niederlage, doch die Chancenverwertung blieb das Manko des Tages. Besonders die Häufung vergebener klarer Möglichkeiten – sowohl aus dem Spiel heraus als auch vom Siebenmeterpunkt – machte den Unterschied zwischen Punktgewinn und Niederlage.
Mit 20:23 fiel das Endergebnis enger aus, als es die torlose Schlussphase vermuten lässt. Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft jedoch über weite Strecken eine kämpferisch starke und mannschaftlich geschlossene Leistung.

 
Fazit
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II hätte sich für ihren Einsatz durchaus belohnen können, scheiterte aber letztlich an der eigenen Abschlussschwäche. Der Kampfgeist, die Abwehrarbeit und der Wille bis zur letzten Minute waren vorbildlich.
Mit einer verbesserten Chancenverwertung ist in den kommenden Spielen definitiv mehr möglich
Für die FSG 2 spielten:
Hofmann Nele (5/3), Kunz Karin, Kolbe Luna (3) Kolke Lena, Hofmann Hannah, Jäger Paulina, Mirtschov Jennifer, Bremer Annika (3), Leis Aisha, Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (9/3)
Zipp Rosalie. (Tor), Markert Michelle. (Tor)