Die Damen der FSG Bürgstadt/Kirchzell setzten sich in einem intensiven Heimspiel mit 26:25 (12:16) gegen die HSG Haibach/Glattbach durch und belohnten sich für eine starke Mannschaftsleistung mit zwei Punkten.
Die Anfangsphase verlief ausgeglichen, ehe die FSG vor allem in den ersten 20 Minuten ihre beste Phase zeigte. Die Abwehr stand kompakt und im Angriff fand man geduldig Lösungen, um den Ball sicher im Tor unterzubringen.
In den letzten zehn Minuten vor der Pause riss jedoch der Faden. Unkonzentriertheiten und nachlassende Konsequenz in der Defensive ermöglichten es den Gästen, das Spiel zu drehen. So ging es mit einem 12:16-Rückstand in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die FSG Moral. Mit viel Einsatz, mannschaftlicher Geschlossenheit und erneut konsequenten Abwehrverhalten kämpfte sich das Team Tor um Tor heran. In der Schlussphase entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem die FSG kühlen Kopf bewahrte und die knappe Führung über die Zeit brachte.
Die starke Teamleistung, der Zusammenhalt in schwierigen Phasen und eine engagierte Abwehrarbeit waren letztlich ausschlaggebend für den doppelten Punktgewinn.
Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:
Lena Zang 3/2, Lea Bleifuß 3, Luna Kolbe, Nicole Schmitt, Beatrix Gläser 7/4, Elisabeth Eck 1, Lea Meisenzahl 1, Marie Schneider, Ulla Baier 3, Theresa Janetschek 5, Jennifer Riegel 3
FSG-Damen II holen kämpferischen Punkt in Michelbach
Vorgeschichte: Das Hinspiel als Mahnung
Schon vor dem Anpfiff war die Ausgangslage klar: Das Hinspielim Oktober 2025 zwischen der FSG Bürgstadt/Kirchzell Damen II und der HSG Hörstein/Michelbach endete in einem hart erkämpften 28:28 – einem Ergebnis, das sich für die FSG wie eine Niederlage anfühlte. Trotz einer guten Leistung verspielte man damals eine Führung, weshalb der Anspruch nun eindeutig war: Revanche.
Doch die Bedingungen waren schwierig. Die FSG musste krankheitsbedingt auf mehrere Spielerinnen verzichten und reiste mit einer dünnen Personaldecke an. Trotzdem herrschte in der Kabine Einigkeit: Kampfgeist, Zusammenhalt und Konzentration sollten dieses Spiel prägen.
Schwieriger Start: Unkonzentriertheit und einfache Gegentore
Die Partie begann jedoch alles andere als ideal aus Sicht der FSG. Die ersten Minuten waren geprägt von Nervosität und mehreren technischen Fehlern, die zu unnötigen Ballverlusten führten. Der Rhythmus fehlte, und in der Abwehr stellte man der HSG zu wenig entgegen. Die Gastgeberinnen fanden zu einfache Wege zum Tor, weil die FSG-Defensive zu spät verschob, zu zögerlich agierte und häufig nur hinterherlief.
Trotz dieser Probleme zeigte die FSG im Angriff eine beachtliche Effizienz. Sobald der Ball sicher durch die eigenen Reihen lief, erspielte man sich klare Torchancen und verwandelte diese mit hoher Konsequenz. So entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem die FSG trotz Defensivschwächen lange ebenbürtig war.
Nach 20 Minuten leuchtete ein 9:9 auf der Anzeigetafel – ein Zwischenstand, der durchaus schmeichelhaft war, aber den Kampfgeist der FSG widerspiegelte.
Rückstand zur Halbzeit
In der Schlussphase der ersten Halbzeit zeigte die HSG mehr Entschlossenheit und nutzte kleine Schwächephasen der FSG konsequent aus. Während die FSG im Angriff etwas an Präzision verlor, erhöhte die HSG das Tempo und kam vermehrt über die zweite Welle zu Torerfolgen.
So wuchs der Rückstand bis zur Pause auf 13:10 an.
Trotz des Drei-Tore-Defizits blieb die Stimmung positiv: Die FSG wusste, dass sie spielerisch keineswegs unterlegen war – es fehlte nur an Stabilität und Konzentration.
Zweite Halbzeit: Erst Rückschlag, dann Aufwind
Mit neuen taktischen Vorgaben startete die FSG in den zweiten Durchgang. Die Abwehr sollte aktiver agieren, die Absprache verbessert werden und Angriffe schneller eingeleitet werden. Doch zunächst war es wieder die HSG, die besser in die Partie fand. Die Gastgeberinnen erhöhten den Vorsprung auf fünf Treffer und setzten die FSG mit schnellen Ballgewinnen weiter unter Druck.
Doch ab der 40. Minute begann ein bemerkenswerter Wandel. Die FSG stellte sich defensiv stabiler auf, verschob kompakter und zwang die HSG zu deutlich schwierigeren Abschlüssen. Gleichzeitig blieb der Angriff der FSG konstant gefährlich: Mit viel Übersicht, geduldigem Aufbauspiel und zielstrebigen Abschlüssen kämpfte sich die Mannschaft Schritt für Schritt zurück.
Die Mühen wurden belohnt: In der 50. Minute erzielte die FSG den umjubelten 22:22-Ausgleich – ein klares Zeichen, dass dieses Spiel noch lange nicht entschieden war.
Primetime: Drama in den Schlussminuten
Die letzten zehn Minuten boten alles, was ein spannendes Handballspiel ausmacht: Führungswechsel, Emotionen, Zweikämpfe, Tempogegenstöße und ein unermüdlicher Kampf um jeden Ball. Beide Mannschaften gaben alles, ohne dass sich eine Seite entscheidend absetzen konnte.
Dann die Schlüsselszene in der 58. Minute:
Nach einem Angriff der HSG entschied der Schiedsrichter auf Siebenmeter für die Gastgeberinnen. Beim geplanten taktischenTorfrauwechsel erhielt die FSG zusätzlich eine umstrittene harte Zeitstrafe, die die ohnehin dünne Personaldecke weiter belastete. Der fällige Strafwurf wurde sicher von der HSG verwandelt – plötzlich führte die HSG in der 59. Minute mit 25:24.
Der letzte Angriff: Nerven aus Stahl
Mit nur wenigen Sekunden auf der Uhr und in Unterzahl entschied sich die FSG für eine mutige Variante: leeres Tor, sechs Feldspielerinnen, voller Fokus auf den letzten Angriff.
Die Mannschaft zeigte in dieser Drucksituation enorme Ruhe. Der Ball lief entschlossen durch die eigenen Reihen, es wurde kein hektischer Abschluss erzwungen – stattdessen suchte man geduldig die Lücke.
Und tatsächlich: In der 60. Minute zeigte der Schiedsrichter erneut auf den Siebenmeterpunkt – diesmal für die FSG. Die Zeit war bereits abgelaufen, der Strafwurf würde die letzte Aktion des Spiels sein.
Unter maximalem Druck behielt die Schützin die Nerven und verwandelte sicher zum 25:25-Ausgleich. Die Bank der FSG jubelte, und auf dem Feld brach die Erleichterung offen hervor.
Fazit: Ein Punkt, der sich wie ein Sieg anfühlt
Während sich das Hinspiel-Unentschieden wie eine verlorene Chance angefühlt hatte, war dies nun das komplette Gegenteil. Die FSG belohnte sich trotz dünner Personaldecke, trotz Rückständen und trotz schwieriger Entscheidungen gegen Ende mit einem hochverdienten Auswärtspunkt.
Es war ein Spiel, das von Einsatzbereitschaft, Teamgeist und mentaler Stärke geprägt war – und das zeigt, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt.
Die FSG-Damen II können zurecht stolz auf diese Leistung sein:
Ein Unentschieden, das sich anfühlt wie ein Sieg.
Für die FSG 2 spielten:
Kunz Karin, Kolbe Luna (2) Kolke Lena, Wolz Fabienne (3), Hofmann Hannah, Bremer Annika (3), Leis Aisha (3) Schmitt Tamara, Riegel Jennifer (14/6)
Leichtenschlag Jana. (Tor), Markert Michelle. (Tor)
Erneuter Auswärtssieg der FSG
.Am vergangenen Samstagabend waren die Damen der FSG Bürgstadt/Kirchzell beim TV Langenselbold zu Gast. Obwohl die FSG viele Chancen nicht nutze, sicherte sich die Mannschaft einen verdienten 23:16 (10:7)-Auswärtssieg und nahm zwei wichtige Punkte mit nach Hause.
Die ersten Minuten startete die Partie ausgeglichen, wobei die FSG einige Minuten brauchte um die richtigen Akzente Angriff zu setzen, so stand es in der 8. Minuten erst 2:3. Eine stabile Abwehrarbeit zwang die Gastgeberinnen immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und die Damen der FSG konnte ihren Vorsprung auf 5 Tore ausbauen. Hingegen lies die Angriffsausbeute in den letzten 7 Minuten der ersten Halbzeit zu wünschen übrig, sodass es schließlich 7:10 in die Kabine ging.
Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte die FSG nahtlos an die Abwehrleistung der ersten Hälfte an. Trotz mehrerer Zeitstrafen und einiger vergebener Siebenmeter blieb das Team ruhig und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen. So stand am Ende ein 23:16 auf der Anzeigetafel und die Damen der FSG Bürgstadt/Kirchzell nahm zwei Punkte mit nach Hause.
Am kommenden Wochenende wartet auf die FSG die nächste Herausforderung, bei der das Team an die gezeigte Abwehrleistung anknüpfen und ihre Chancenverwertung deutlich ausbauen möchte. Die Damen spielen am Sonntag den 01.03.2026 um 15.45 Uhr gegen HSG Haibach/Glattbach in Kirchzell und freut sich über jede Unterstützung.
Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:
Nele Hofmann (3/1), Lena Zang (3/1), Lea Bleifuß (2), Luna Kolbe (2), Nicole Schmitt, Beatrix Gläser (2/1), Elisabeth Eck (6), Lea Meisenzahl (2), Ulla Baier (1), Theresa Janetschek (1), Jennifer Riegel (1), Jana Leichtenschlag
Knappe Niederlage trotz starker Moral – FSG-Damen unterliegen HSG Dietzenbach mit 17:18
Die Damen 1 der FSG Bürgstadt/Kirchzell mussten sich in einem intensiven und umkämpften Heimspiel der HSG Dietzenbach denkbar knapp mit 17:18 geschlagen geben. Nach großem Kampf, mehreren Aufholjagden und einer spannenden Schlussphase fehlte am Ende nur ein Treffer zum Punktgewinn.
Die Partie startet sehr schleppend für die Gastgeber. Trotz einer guten Abwehrleistung gelang es der FSG vor allem in der Anfangsphase zu selten die Abwehrreihen der Gäste zu durchdringen und man scheiterte im Abschluss auch immer wieder an deren stark aufgelegter Torhüterin.
Dietzenbach dagegen präsentierte sich treffsicherer und setzte sich bis zur 10. Minute auf 1:4 ab. Die FSG setzte aber alles daran trotz Schwierigkeiten weiter in Schlagweite zu bleiben. Vor allem Elisabeth Eck übernahm Verantwortung und verkürzte per Siebenmeter sowie aus dem Spiel heraus. Dennoch gelang es den Gästen, ihren Vorsprung bis zur Pause zu verteidigen, sodass es mit einem 4:11-Rückstand in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte die FSG ein völlig anderes Gesicht. Mit deutlich mehr Tempo, einer noch aggressiveren Abwehrarbeit und verbessertem Zusammenspiel kämpften sich die Gastgeberinnen Tor um Tor heran. In der 33. Minute stand es nur noch 6:12, wenig später sogar 9:13. Spätestens jetzt war die Halle voll da.
In der Schlussviertelstunde entwickelte sich ein echter Krimi. Die FSG verkürzte kontinuierlich und kam durch einen 7-0 Lauf über den 7-Meter Punkt, den Kreis und von der Außenposition bis auf einen Treffer heran. Hierbei waren die beiden Faktoren vor allem eine stark aufgelegte Nicole Schmitt im Tor und ein geschlossener Abwehrverbund. Beim Stand von 16:17 war der Ausgleich greifbar nahe, doch Dietzenbach traf nun wieder zum 16:18. Zwar verkürzte Elisabeth Eck in der letzten Minute noch einmal auf 17:18, doch nach einem erfolgreich parierten Angriff reichte für den Ausgleich die Zeit nicht mehr.
Trotz der knappen Niederlage zeigte die FSG vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke kämpferische Leistung und bewies damit große Moral. Diese Einstellung und der Wille, sich auch in schwierigen Phasen nicht aufzugeben, sollen mit in die kommenden Spiele genommen werden.
Es spielten:
Nele Hofmann 3/3, Lena Zang, Lea Bleifuß 2, Luna Kolbe, Nicole Schmitt, Beatrix Gläser 1, Elisabeth Eck 5/2, Lea Meisenzahl, Nina Wörner, Ulla Baier 3, Theresa Janetschek 2, Jennifer Riegel 1
Starke Teamleistung bringt FSG-Damen verdienten Heimsieg
Starke Teamleistung bringt FSG-Damen verdienten Heimsieg
Die Damen 1 der FSG Bürgstadt/Kirchzell feierten vor heimischer Kulisse einen überzeugenden 30:22-Erfolg gegen die TGS Walldorf. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzte sich die FSG dank einer starken Abwehrleistung und treffsicheren Abschlüssen kontinuierlich ab.
Die Partie begann ausgeglichen. Zwar brachte Lea Meisenzahl die FSG mit 1:0 in Führung, doch Walldorf hielt dagegen und drehte das Spiel zwischenzeitlich auf 4:5. In der Anfangsphase zeigte die TGS vor allem über die KreisläuferinTreffsicherheit. Die Gastgeberinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren und fanden über erfolgreiche Siebenmeter von Beatrix Gläser zurück ins Spiel. Bis zur 20. Minute blieb die Begegnung eng, ehe sich die FSG erstmals deutlicher absetzen konnte.
Durch eine gebundene Abwehrleistung, starke Zweikämpfe und das erfolgreiche Zusammenspiel mit dem Kreis gelang der FSG ein 6:0-Lauf. Mit einem Vier-Tore-Vorsprung (17:13) ging es für die FSG in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel knüpften die Gastgeberinnen nahtlos an ihre starke Leistung an. Mit konsequentem Tempospiel und hoher Abschlussquote baute die FSG den Vorsprung weiter aus. Zudem biss sich die TGS an Torhüterin Nicole Schmitt mehrfach die Zähne aus. Walldorf versuchte mit Auszeiten und Umstellungen gegenzusteuern, konnte den Lauf der Gastgeberinnen jedoch nicht mehr stoppen.
In der Schlussphase verwaltete Bürgstadt/Kirchzell die Führung souverän. Nele Hofmann setzte mit zwei Treffern kurz vor Schluss weitere Akzente, ehe Theresa Janetschek mit ihrem Treffer zum 30:21 den Schlusspunkt auf Seiten der FSG setzte. Am Ende stand ein verdienter 30:22-Heimerfolg, der die geschlossene Mannschaftsleistung und die Treffsicherheit vom Siebenmeterpunkt unterstrich.
Für die FSG Bürgstadt/Kirchzell spielten:
Nele Hofmann 3, Lena Zang 3, Lea Bleifuß 1, Luna Kolbe, Nicole Schmitt, Beatrix Gläser 11/8, Elisabeth Eck 3, Lea Meisenzahl 1, Marie Schneider, Ulla Baier 4, Theresa Janetschek 4
Souveräner Auswärtssieg der Damen 1 in Offenbach
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell hat ihre starke Form auch im nächsten Rückrundenspiel bestätigt. Am Sonntagnachmittag setzte sich die FSG auswärts bei der TSG Offenbach-Bürgel deutlich mit 25:13 (12:5) durch und ließ dabei von Beginn an keinen Zweifel am Ausgang der Partie.
Die Begegnung begann um 15 Uhr in der Sportfabrik der Stadtwerke Offenbach. Die FSG zeigte sich von der ersten Minute an hellwach und stellte früh die Weichen auf Sieg. Gestützt auf eine kompakte Abwehr und ein konzentriertes Tempospiel im Angriff erspielten sich die Gäste schnell eine klare Führung. Während Offenbach-Bürgel nur selten zu klaren Abschlüssen kam, nutzte die FSG dies und setzte sich Tor um Tor ab.
Bereits in der Anfangsphase übernahm Bürgstadt/Kirchzell die Kontrolle über das Spielgeschehen. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung im Offensivspiel gelang es der FSG, den Vorsprung immer weiter auszubauen. Die Defensive stand sicher und ließ kaum einfache Tore zu, sodass es mit einer komfortablen 12:5-Führung in die Halbzeitpause ging.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die FSG nicht nach. Trotz vereinzelter Gegenwehr der Gastgeber blieb die Mannschaft spielbestimmend und agierte weiterhin konzentriert. Durch den geschlossenen Auftritt als Team, starke Torhüterarbeit und eine weiterhin stabile Abwehr wurde der Vorsprung weiter vergrößert. In der Schlussphase kontrollierte die FSG das Spiel souverän und ließ nichts mehr anbrennen.
Am Ende stand ein verdienter 25:13-Auswärtserfolg, mit dem die FSG Bürgstadt/Kirchzell ihre Ambitionen in der Oberliga eindrucksvoll untermauerte und zwei weitere wichtige Punkte einfuhr.
Nele Hofmann 2/1, Lea Bleifuß 1, Beatrix Gläser 5/1, Elisabeth Eck 3, Lea Meisenzahl 3, Marie Schneider 3, Ulla Baier 3, Theresa Janetschek 1, Jennifer Riegel 4
FSG Bürgstadt/ Kirchzell Damen II gegen Tabellen zweiten FSG Habitzheim/Umstadt
Heimniederlage trotz kämpferischer Leistung
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell II musste sich am Samstagnachmittag in der Dreifachsporthalle Miltenberg Nord der FSG Habitzheim/Umstadt mit 24:31 geschlagen geben. Gegen den aktuellen Tabellenzweiten der Bezirksoberliga zeigte das Heimteam über weite Strecken eine engagierte Leistung, blieb am Ende jedoch ohne Punktgewinn.
Ausgeglichener Beginn, starke Phase der Gäste
Die Gastgeberinnen erwischten einen ordentlichen Start und konnten die Anfangsphase offen gestalten. Bis zum 4:4 verlief die Partie auf Augenhöhe, ehe sich Habitzheim/Umstadt zunehmend absetzte. Vor allem im Positionsangriff tat sich die FSG Bürgstadt/Kirchzell schwer, während die Gäste ihre Chancen konsequent nutzten. In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit zeigte die FSG Bürgstadt/Kirchzell jedocheine deutlich stabilere Phase, verkürzte den Rückstand und ging trotz des 11:18-Halbzeitstands mit einem guten Gefühl in die Kabine.
Aufholjagd nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel gab die FSG Bürgstadt/Kirchzell nicht auf und präsentierte sich mit einer deutlich stabileren Abwehr. Durch konsequente Abschlüsse im Angriff gelang es dem Heimteam, den Rückstand Schritt für Schritt zu verkürzen und sich bis zur 50. Minute auf fünf Tore heranzukämpfen. Der Tabellenzweite behielt jedoch in den entscheidenden Phasen die Ruhe und fand immer wieder die passende Antwort auf die Aufholversuche.
Kein Happy End trotz großem Einsatz
In der Schlussphase warf die FSG Bürgstadt/Kirchzell noch einmal alles in die Waagschale und kämpfte bis zum Abpfiff. Der Einsatz wurde jedoch nicht mehr belohnt, da Habitzheim/Umstadt den Vorsprung souverän verwaltete. Am Ende stand eine 24:31-Niederlage, die den Spielverlauf widerspiegelte: eine engagierte Leistung der Gastgeberinnen gegen einen spielstarken Gegner der Tabellenspitze
Blick nach vorn
Jetzt heißt es, Mund abputzen, aus den Fehlern zu lernen und den Fokus voll auf das nächste Heimspiel am 21.02. gegen die FSG Bachgau II zu richten. Die gezeigte Moral und der kämpferische Einsatz bieten eine gute Grundlage, um dort wieder anzugreifen und die nächsten Punkte ins Visier zu nehmen.
Für die FSG 2 spielten:
Hofmann Nele (6), Kunz Karin, Kolke Lena, Kolbe Luna (4), Elber Fabienne (1), Mirtschov Jennifer, Bremer Annika, Leis Aisha, Riegel Jennifer (13/6)
Leichtenschlag Jana (Tor)
Erfolgreicher Rückrundenauftakt der Damen 1 gegen Pfungstadt
Die FSG Bürgstadt/Kirchzell ist erfolgreich in die Rückrunde der Saison 2025/2026 gestartet. Im ersten Spiel des neuen Jahres und zugleich ersten Rückrundenspiel setzte sich die FSG auswärts beim TSV Pfungstadt mit 26:19 (10:10) durch. Trotz der unterschiedlichen Tabellensituationen entwickelte sich eine umkämpfte Partie, in der die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit wieder mehr Sicherheit in ihr Spiel brachten und ihre Chancen deutlich konsequenter verwerteten.
Die Partie begann am Sonntag bereits um 12 Uhr und damit zu einer eher ungewohnten Spielzeit für beide Mannschaften. Als derzeitiger Tabellenzweiter ging die FSG zwar als Favorit ins Spiel, unterschätzte den im unteren Tabellenfeld platzierten TSV Pfungstadt jedoch keinesfalls. Die Gastgeber präsentierten sich mit einem starken und variablen Angriffsspiel, womit sie die FSG-Defensive immer wieder vor Herausforderungen stellten.
Die FSG fand nur schwer in die Partie und ließ in der Anfangsphase zahlreiche Torchancen liegen, obwohl sie sich viele Möglichkeiten – unter anderem über mehrere Siebenmeter – erspielte. Dadurch blieb das Spiel lange ausgeglichen, sodass es mit einem leistungsgerechten 10:10 in die Halbzeitpause ging.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die FSG deutlich stabiler. Die Mannschaft gewann zunehmend an Sicherheit, verbesserte ihre Torabschlussquote und stand defensiv kompakter. Mit viel Kampfgeist gelang es, den Vorsprung Schritt für Schritt auszubauen und das Spiel zunehmend zu kontrollieren.
Am Ende stand ein 19:26 Auswärtserfolg, mit dem die FSG Bürgstadt/Kirchzell erfolgreich in das Handballjahr 2026 startete und wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze sicherte.
Nele Hofmann 1, Lena Zang 10/6 Lea Bleifuß, Nicole Schmitt, Beatrix Gläser 2/1/, Elisabeth Eck 6, Lea Meisenzahl, Nina Wörner 1, Marie Schneider, Ulla Baier 2, Theresa Janetschek 4